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Was tun nach dem Abi?

Der Prüfungsstress ist überwunden, die jungen Leute haben das Abitur in der Tasche. Aber für die Universität einschreiben? Jetzt sofort? Viele Abiturienten suchen nach einer Alternative – hier sind fünf Ideen für die Zeit nach der Schule. Die Bewerbungsfrist fürs Studienfächer mit Zulassungsbegrenzung endet am 15. Juli, da ist die Tinte auf dem Abiturzeugnis gerade erst getrocknet. Manchen geht das zu schnell – sie wissen noch nicht, was sie studieren möchten, oder sind nicht sicher, welche Hochschule die richtige ist. Einige wollen erst Praxisluft schnuppern, bevor sie sich ins Studium stürzen.

Hier sind fünf Alternativen für die Zeit nach dem Abitur, die die eigenen Nerven und die der Eltern beruhigen:

  • Ein Praktikum machen. Auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit finden sich Praktika fürs Inland oder Ausland. Das Praktikum gibt einen guten Einblick in die Wunschbranche. Allerdings suchen viele Unternehmen vermehrt Studierende für ihre Praktikumsstellen, für die Praktikumssuche sollten Sie geduldig und hartnäckig sein.
  • Ins Ausland gehen. Es gibt viele (gemeinnützige) Organisationen, die Aufenthalte im Ausland anbieten, entweder als Freiwilligendienst, in einem Workcamp oder als Au-Pair in einer Familie. Work-and-Travel-Programme führen junge Menschen beispielsweise nach Australien oder Neuseeland und sind ein guter Weg, einen neuen Kontinent kennenzulernen.
  • Eine Lehre machen. Unternehmen suchen händeringend nach Auszubildenden, Abiturienten werden in vielen Branchen gern eingestellt. Viele Studierende mit Berufsausbildung geben an, dass ihnen ihre Ausbildung für ihren weiteren Karriereweg sehr geholfen hat.
  • Ein freiwilliges soziales Jahr machen. Der obligatorische Wehr- oder Zivildienst für junge Männer ist abgeschafft. Wenn Sie dennoch etwas für die Gemeinschaft tun wollen, profitieren alle Seiten: Für die persönliche Entwicklung ist die Tätigkeit in einer sozialen oder gemeinnützigen Einrichtung oft ein Gewinn.
  • Geld verdienen, verschiedene Branchen kennenlernen – auch das ist eine Option für die Zeit zwischen Schule und Studium. Und gerade wenn die Jobs öde sind, wächst womöglich umso mehr die Motivation, sich zum nächsten Termin fürs Studium einzuschreiben.

Das Jahr nach der Schule ist eine einzigartige Chance. Die jungen Menschen haben noch fast fünfzig Jahre Berufstätigkeit vor sich: Ein paar Monate innehalten und überlegen, was ihnen wichtig ist, kann da nicht schaden. Außerdem lernen sie Gegenden oder Bereiche kennen, die ihnen später nicht mehr unbedingt begegnen – oft sind das Eindrücke fürs Leben.

Bundesagentur für Arbeit: www.planet-beruf.de und Infoseite Jobs und Praktika im Ausland

Bild von: Thinkstock, 168783959, iStock, Andresr

Helena
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