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Vorurteile gegenüber Einzelkindern

Es gibt sehr viele Vorurteile gegenüber Einzelkindern. Einzellkinder sind egoistisch, können nicht teilen und werden nur verwöhnt…Sind diese Vorurteile vollkommen zutreffend oder einfach nur Unsinn?


Dass ein Einzelkind im Gegensatz Kindern mit Geschwistern anders erzogen werden, ist schon oft zutreffend. Man hat mit den Eltern meist ein etwas anderes Verhältnis und hat keine Geschwister, die als Konkurrenz in Frage kommen könnten. Doch bilden diese Umstände unbedingt einen Nachteil in der Erziehung?

Das verwöhnte Einzelkind

Als Einzelkind wird man wohl am meisten zu hören bekommen, dass man total verwöhnt ist. Aber stimmt das? In vielen Fällen wird wohl zutreffen, dass die Eltern fast alles für seinen einzigen Nachfolger tun würden. Man muss keine Geschenke teilen und auch die ganze freie Zeit der Eltern, kann das Kind voll in Anspruch nehmen. Somit erwarten viele Einzelkinder auch in Zukunft, dass so mit ihnen umgegangen wird, was natürlich selten der Fall ist.

Doch andererseits gibt es auch genug verwöhnte Kinder mit Geschwistern. Auch ihnen wird bei der Erziehung alles nach geschmissen und sie werden verwöhnt soweit es nur geht. Dadurch ist leicht ein zu sehen, dass diese Eigenschaft nur sehr gering mit der Geschwisteranzahl zusammen hängt. Im Vordergrund steht immer die Erziehung der Eltern. Schließlich können auch Einzelkinder ein perfektes Gegenteil des Vorurteils sein.

Das Einzelkind kann nicht teilen

Wer in einer Familie mit mehreren Kindern auf wächst, muss von Anfang an zu teilen lernen. Sei es nun Geld oder Süßigkeiten – mit Geschwistern hat man selten etwas für sich ganz allein. Bei Einzelkindern sieht die Sache aber ganz anders aus.

Doch auch hier zeigt sich, dass man ein Einzelkind auch vollkommen selbstlos erziehen kann. Man sollte dem Kind schon früh klare Grenzen setzen und erklären, dass mit anderen zu teilen auch Spaß bereiten kann.

Helena