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Zwangsheirat

Eine klassische deutsche Hochzeit ist das Sinnbild für den schönsten Tag im Leben. In unserer Kultur wird das ausschweifend und glücklich gefeiert – und das Ganze auf der Basis der ganz großen Liebe.

Bis auf einigen, kapitalistischen Ausnahmen 😉 ist immer die große Liebe der Grund, weshalb deutsche Frauen und Männer sich trauen und den Schritt ins gemeinsame Eheleben bestreiten. Dabei steht der Ring für die ewige Liebe und das „Ja“ Wort kommt ehrlich aus der gerührten Kehle und bedeutet, dass man sein Gegenüber wahrhaftig und wirklich liebt.

Doch nicht überall auf der Welt läuft das so. Andere Länder, andere Sitten – so heißt es ja so schön. In etlichen Ländern wird noch immer die Religion als Freifahrtschein für Quälerei und Frauenversklavung benutzt. Okay, ich polarisiere, aber tatsächlich werden Mädchen auch heute noch an den Meistbietensten verschachert und an viel ältere Männer verheiratet.

Heute aber hatte ich eine Diskussion mit einem indischen Kollegen. Dieser nämlich teilte mir mit, dass das alles eine Perspektive der Kultur sei. In Indien sei es eben normal, dass Hochzeiten arrangiert werden, da sei doch nichts dabei. Der Punkt sei doch, dass zwei Partner durch das gemeinsame Leben die Liebe erfahren. In Deutschland sei es umgekehrt: erst Liebe, dann Ehe. Mich machte das stutzig und nachdenklich. Könnte das so sein? Haben vielleicht viele Frauen mit einer Zwangsheirat gar kein Probelm, sehen es sogar positiv, so müssen sie sich ja um nichts kümmern?

Gibt es da eine zweite Seite der schäbigen Medaille? Was meint ihr dazu? Würde mich brennend interessieren 🙂 . Bei Wiki könnt ihr euch über den Islam informieren.

Helena
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