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Der Garten als Hobby?

In der heutigen, meist rastlosen Zeit ist so mancher auf der Suche nach einem Ruhepol. Anstatt nur für wenige Tage im Jahr in den Urlaub zu fahren, gibt es eine schöne Alternative, die man dann allerdings zu jeder Jahreszeit sein Eigen nennen kann und die durchaus preisgünstiger ist. Ein neues Hobby, eine Rückzugsmöglichkeit, ein Kraftquell für den Alltag und eine Menge Erholung sowie Entspannung warten, wenn man sich erst einmal einen schönen kleinen Garten angelegt hat.

Gerade Menschen die in der Stadt leben, fahren an den Wochenenden öfter raus in die Natur und kämen vielleicht anfangs nicht auf die Idee, dass Gartenarbeit einem Hobby gleichkommen könnte. Dabei besteht doch die Möglichkeit, alles nach seinen eigene Vorstellungen auszurichten, außerdem sein eigenes Obst und Gemüse anzubauen oder einfach nur ein Blumenmeer und eine Liegewiese herzurichten.

Noch dazu muss man dann nicht um vier Uhr in der Frühe aufstehen um sich einen Liegestuhl mit dem Handtuch zu sichern. So ein eigener Garten gibt auch eine schöne Location für Grillfeste mit Freunden und der Familie her, so dass sich gerade im Sommer das hegen und pflegen sehr lohnt. Den ganzen Aufwand muss man auch nicht immer als anstregend empfinden. Schließlich hat man dort Ruhe, frische Luft und Sonne – das weckt sicherlich beim ein oder anderen Bürohengst Glücksgefühle 😉 Schön ist es doch am Ende des Tages sein vollendetes Werk betrachten zu können und dabei zu wissen, dass es doch nie langweilig wird, da immer Arbeit anfällt. Auf dem eigenen Fleckchen grün kann man seiner Krativität freien Lauf lassen, denn viele Ratgeber in Form von Büchern, TV-Sendungen oder im Internet liefern neue Ideen.

Gerade auch für ältere Menschen kann es ein kleines Fitnesstraining ersetzen, da diese an Fitnessstudios selten Gefallen finden: laute Musik, stickige Luft und so weiter können schließlich auch gemieden werden. Gartenarbeit kann anstregender sein als man denkt! Jedoch ist es toll, seinen Lebensabend in einem gepflegten Stückchen Grün auf der Gartenbank entspannt genießen zu können.

Und wie heißt es nach Goethe- „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“

Helena