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Gutgemeinter Ratschlag

Ratschlag, Foto:© Bobbieo - istockphoto.com

So mancher Gutgemeinter Ratschlag kann – egal in welcher Lebenssituation – regelrecht nach hinten los gehen. Von Sinn und Unsinn eines derartigen Gutgemeinten Ratschlages kann so manches junges Elternpaar „ein Lied singen“.

Rat von allen Seiten

Das Problem ist für die jungen Eltern insbesondere die Frage, auf wen sie hören sollten. Ein Gutgemeinter Ratschlag, bzw. gleich eine Anhäufung davon kommen natürlich in erster Linie von den Großeltern, und zwar gleich in vierfacher Ausführung (je von Oma und Opa mütterlicher und väterlicherseits). Sei es zu Themen wie z.B. Babypflege. Aber auch der Rest der lieben Verwandtschaft erteilt schon beim ersten Besuch einen Gutgemeinten Ratschlag nach dem anderen. Was von allen diesen Ratschlägen letztlich wirklich nützlich ist, müssen die jungen Eltern selbst herausfinden. Allerdings gibt es manchmal auch einen Glückstreffer. Meist handelt es sich hierbei um altbewährte Empfehlungen, wie zum Beispiel, dass viel Trinken die Milchproduktion bei der Mutter anregt, oder dass ein wenig Fencheltee in der Milch bei einem stark unter Blähungen leidenden Säugling Linderung bewirken kann.
Auch so banale Dinge, wie das man das Feiern mit Babys & Kindern für einen Geburtstag organisiert, kann dazu gehören.

Guter Rat vs. Bauchgefühl

Im Großen und Ganzen sind junge Eltern für jeden gutgemeinten Ratschlag froh. Doch bleibt trotz eines gutgemeinten Ratschlag, den die Eltern verfolgen, immer das Gefühl, bzw. die Angst doch etwas falsch zu machen. Letztlich kann dieses Gefühl nicht einfach ausgeblendet werden, weil ein kleines Kind eben auch noch nicht sagen kann, was ihm weh tut. Letztlich müssen die Eltern die Gesten und Symptome der Säuglinge richtig deuten und in vielen Fällen auch aus dem Bauch heraus entscheiden, was sie als weiteren Schritt unternehmen.

Ein Schreckgespenst und immer wieder ein Thema ist bei ratsuchenden Eltern der plötzliche Kindstod. Ein sehr gutgemeinter Ratschlag kommt hinsichtlich der Vermeidung des plötzlichen Kindstod, wobei sich insbesondere bei diesem Thema die Ratschläge radikal geändert haben. Zur Zeit wird in dieser Hinsicht geraten Babys ohne Hilfsmittel auf dem Rücken im Bettchen zu legen. Es ist zu vermuten, dass insbesondere dieses Thema betreffend in einigen Jahren bereits schon wieder veraltet sein dürfte. Ausführliche Tipps findet man u.a. auch auf den Seiten des Baby Blog.

Helena