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	<title>Mittelohrentzündung - Familienwegweiser</title>
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	<description>Ratgeber für Eltern und die Familie</description>
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		<title>Wenn Kinder an Ohrenschmerzen leiden – was tun?</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/wenn-kinder-ohrenschmerzen-leiden-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2015 12:33:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Gerade Kinder leiden besonders häufig unter starken Ohrenschmerzen, wer schon mal unter ihnen gelitten hat, weiß, wie unangenehm das sein kann. Daher müssen <a href="https://www.familienwegweiser.com/wenn-kinder-ohrenschmerzen-leiden-tun/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerade Kinder leiden besonders häufig unter starken Ohrenschmerzen, wer schon mal unter ihnen gelitten hat, weiß, wie unangenehm das sein kann. Daher müssen wir Eltern schnell handeln…</strong></p>
<p><span id="more-679"></span></p>
<h2>Ursachen und Verbreitung</h2>
<p>Die Schmerzen können an zwei unterschiedlichen Stellen am Ohr auftreten: Im Gehörgang oder an der Ohrmuschel. Ursache für die Schmerzen sind neben Infektionen ungefährliche Ohrenschmalztropfen. Zudem sind Ohrenschmerzen unangenehme Nebenwirkungen von Erkältungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen. </p>
<p>Leidet Ihr Kind länger als ein Tag an starken Ohrenschmerzen, sollten Sie dringen zum Kinderarzt gehen, denn Ohrenentzündungen können sich auf das Hörvermögen und damit verbunden auf das Sprachvermögen auswirken. Rund 90 Prozent aller Kinder erkranken in ihren ersten drei Lebensjahren mindestens einmal an einer solchen Ohrenentzündung.</p>
<h2>Zwiebelsäckchen das bewehrte Hausmittelchen</h2>
<p>Für die erste Schmerzlinderung darf man seinem Kind auch ein schwaches und richtig dosiertes Schmerzmittel (beispielsweise Ibuprofen oder Paracetamol) geben. Im nächsten Schritt aber lindert vor allem das altbekannte Zwiebelsäckchen starke Ohrenschmerzen.</p>
<p>Das Zwiebelsäckchen kennt wohl ein Großteil von uns Eltern. Auch wenn sie selten gut rochen, halfen sie doch sehr schnell um den Schmerz aus dem Ohr zu ziehen.</p>
<p>Für das Zwiebelsäckchen benötigen Sie eine große Zwiebel, eine Pfanne, ein Baumwoll-Taschentuch oder eine Mullkompresse. Außerdem einen Schal oder ein Stirnband. Hacken Sie die Zwiebel in kleine Würfel und braten Sie diese in einer beschichteten Pfanne leicht an. Nun geben Sie die heißen Zwiebeln in das Taschentuch oder die Mullkompresse, binden es zusammen und legen es auf das erkrankte Ohr Ihres Kindes. Achten Sie aber darauf, dass es zwar warm aber nicht mehr heiß ist. Nun wickeln Sie einen Schal fest um das Ohr und lassen das Säckchen etwa für 40 Minuten am Ohr Ihres Kindes. Dabei sollte Ihr Kind möglichst liegen. Zur Ablenkung könnten Sie ihm eine schöne Geschichte vorlesen.</p>
<p>Foto: Thinkstockphotos, iStock, KatarzynaBialasiewicz<br />
</br></p>
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		<title>Wenn das Ohr der kleinen Patienten richtig weh tut &#8211; Mittelohrentzündungen</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/wenn-das-ohr-der-kleinen-patienten-richtig-weh-tut-mittelohrentzuendungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2014 13:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelohrentzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Sie wachen in der Nacht auf und Ihr Kind weint und schreit. Was kann es bloß haben? Vielleicht macht sich eine Mittelohrentzündung breit? <a href="https://www.familienwegweiser.com/wenn-das-ohr-der-kleinen-patienten-richtig-weh-tut-mittelohrentzuendungen/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie wachen in der Nacht auf und Ihr Kind weint und schreit. Was kann es bloß haben? Vielleicht macht sich eine Mittelohrentzündung breit? Fast 90 Prozent aller Kleinkinder erkranken in den ersten drei Lebensjahren an dieser schmerzhaften Entzündung – ab dem Schulalter geht dieses Problem merklich zurück. </strong></p>
<h2>Warum sind Kinder so häufig betroffen?</h2>
<p>Auslöser für eine Mittelohrentzündung ist meist eine Erkältung. Erkältungs-Viren dringen in das Ohr beziehungsweise in die Eustachische Röhre, auch als Ohrtrompete bekannt, und führen zu starken Ohrenschmerzen, Fieber und manchmal sogar zu verschlechtertem Gehör.<br />
Bei Kindern ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift, sie sind also anfälliger für Krankheiten. Außerdem ist bei ihnen die Eustachische Röhre noch kürzer und flacher als bei Erwachsenen, die Keime können sich daher leichter in das Mittelohr verirren.</p>
<h2>Auf welche Signale sollten Eltern achten?</h2>
<p>Besonders jungen Eltern fällt es schwer, das Verhalten ihres Kindes richtig zu deuten und auf eine Entzündung im Ohr zu schließen. Es gibt jedoch ein paar Merkmale, die Eltern bei der Diagnose helfen können:</p>
<ul>
<li>Das Kind fasst sich ohne Unterlass an das Ohr – Ärzte sprechen hier vom „Ohrzwang“.</li>
<li>Das Kind möchte auf keinen Fall liegen und fühlt sich wohler, wenn Sie es auf dem Arm tragen.</li>
<li>Aufgrund des Drucks sondert das Trommelfell ein eitriges Sekret aus – dieses kann als Flüssigkeit aus dem Ohr laufen.</li>
<li>Wichtig: falls das Ohr bereits vom Kopf absteht und die Falte hinter dem Ohr verstrichen ist, sollten sie sofort zum Arzt gehen. In diesem Fall hat die Entzündung bereits auf den Schädelknochen übergegriffen.</li>
</ul>
<h2>Wie können Eltern der Entzündung vorbeugen?</h2>
<p>Besonders in der kalten Jahreszeit sollten Eltern darauf achten, dass die Ohren ihrer Kinder gut gewärmt sind und die Kleinen auch bestmöglich von verschnupften Mitmenschen fernhalten. Weitere Möglichkeiten sind:</p>
<ul>
<li>Beim Schnupfen abschwellende Nasentropfen altersgerecht verabreichen.</li>
<li>Rauchen Sie nicht in der Gegenwart Ihrer Kinder. Kinder, die Zigarettenrauch ausgesetzt sind, sind häufiger von Mittelohrentzündungen betroffen.</li>
<li>Eventuell sollten Sie vergrößerte Polypen entfernen lassen und ihr Kind gegen Pneumokokken und Haemophilus influenzae impfen.</li>
</ul>
<h2>Antibiotika – muss das sein?</h2>
<p>Vor einigen Jahren wurde bei einer Mittelohrentzündung fast immer Antibiotika verabreicht – dies ist nun nicht mehr der Fall. Die Ärzte verfolgen hierbei das Ziel, den Bakterienkiller nur noch in Notfällen anzuwenden, sonst verliert er mit der Zeit seine Wirksamkeit. Heute behandeln Kinderärzte meist nur noch mit Nasentropfen, Ohrentropfen und Schmerzzäpfchen und raten zu Zwiebelsäcken – ein ausgesprochen hilfreiches Hausmittel.</p>
<p>&nbsp;</p>
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