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	<title>Studie - Familienwegweiser</title>
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	<description>Ratgeber für Eltern und die Familie</description>
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		<title>Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2017 10:56:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Übermäßiger Medienkonsum schadet, das allein ist keine Neuigkeit. Neu ist aber, dass es einen Zusammenhang zwischen intensiver Mediennutzung und Entwicklungsstörungen bei Kindern gibt. <a href="https://www.familienwegweiser.com/uebermaessiger-medienkonsum-gefaehrdet-kinder/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Übermäßiger Medienkonsum schadet, das allein ist keine Neuigkeit. Neu ist aber, dass es einen Zusammenhang zwischen intensiver Mediennutzung und Entwicklungsstörungen bei Kindern gibt. Das brachte die BLIKK-Studie Ende Mai als Ergebnis zutage. Weiteres Ergebnis: Es betrifft bereits einen Monat alte Säuglinge. Inwieweit sie bereits Medien konsumieren und wie es bei Kleinkindern und Jugendlichen aussieht, hat die Studie ebenfalls analysiert.</strong></p>
<h2>Die aktuelle BLIKK-Studie</h2>
<p>Die gesundheitlichen Risiken zeigten sich in</p>
<ul>
<li>Fütterungs- und Einschlafproblemen bei den Jüngsten, den einen Monat bis ein Jahr alten Kindern, wenn die Mütter während der Betreuung digitale Medien wie das Smartphone nutzten.</li>
<li>Konzentrations- und Sprachentwicklungsstörungen bei den Zwei- bis Fünfjährigen durch den Medienkonsum. Fast 70 Prozent der Kinder konnten sich keine zwei Stunden allein beschäftigen.</li>
<li>Der leichten Ablenkbarkeit und Unruhe der Acht- bis 13-Jährigen, ein wichtiges Kriterium psychischer Auffälligkeit.</li>
<li>Außerdem gehörten zum Medienkonsum von über einer Stunde am Tag viele Süßigkeiten und Süßgetränke, was zu einem erhöhten Body-Maß-Index (BMI) führte.</li>
</ul>
<p>Untersucht wurde das Verhältnis zwischen Mediennutzungszeiten und psychischen wie physischen Auffälligkeiten von Kindern durch Eltern- und Kindbefragungen. Als Novum wurden die Befragung an die Früherkennungsuntersuchungen U3 bis J1 gekoppelt. Die Ergebnisse stammen aus dem gemeinsamen Projekt BLIKK-Medien des Instituts für Medizinökonomie und Medizinische Versorgungsforschung der RFH Köln mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.</p>
<h2>Selbstkontrollierte Mediennutzung</h2>
<p>Die befragten Jugendlichen gaben zudem an, dass sie selbst die Internetnutzung schlecht kontrollieren könnten und berichteten von daraus resultierenden negativen Konsequenzen im Alltag. Ein erster Hinweis auf eine sich entwickelnde Mediensucht, so schloss die Studie.</p>
<p>Die Drogenbeauftragte des Bundes, Marlene Mortler, tritt als Schirmherrin des Projektes auf und mahnte, „Wir müssen die gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung ernst nehmen!“ Kinder sollten im digitalen Kosmos nicht allein gelassen werden, um eine eigene Medienkompetenz entwickeln zu können. Eltern, Pädagogen, Ärzte und die Regierung seien in der Verantwortung.</p>
<h2>Vorteile nutzen, Werte wahren</h2>
<p>Aus dem Berufs- und Privatleben sind die kleinen elektronischen Geräte wie Smartphone und Tablet nicht mehr wegzudenken, ebenso das Internet. Zusammen nehmen diese digitalen Bildschirmmedien einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft ein.</p>
<p>Sie zu tabuisieren, um den Gefahren wie einer Internetsucht aus dem Weg zu gehen, kann aber nicht der richtige Weg sein. Ein maßvoller, kontrollierter Umgang, wobei die Vorteile dieses Fortschritts voranstehen, sollte von den Eltern vorgelebt werden. So sehen es auch die Studienmacher wie Institutsleiter Prof. Dr. Riedel. Er spricht davon, den Umgang zu üben und ist für die Förderung „sozialer und ethnischer Werte wie Verantwortung, reale Kommunikation, Teamgeist und Freundschaft auf allen Ebenen“ in der Erziehung.</p>
<p>Bild: Thinkstock, 463392127, iStock, metinkiyak</p>
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		<title>Kinder von älteren Müttern sollen gesünder sein</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/kinder-von-aelteren-muettern-sollen-gesuender-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 17:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Die Kinder von älteren Müttern sind mehr gesundheitlichen Risiken ausgesetzt als der Nachwuchs jüngerer Frauen. Dennoch konnten aktuelle Studien nachweisen, dass Kinder älterer <a href="https://www.familienwegweiser.com/kinder-von-aelteren-muettern-sollen-gesuender-sein/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kinder von älteren Müttern sind mehr gesundheitlichen Risiken ausgesetzt als der Nachwuchs jüngerer Frauen. Dennoch konnten aktuelle Studien nachweisen, dass Kinder älterer Mütter im Allgemeinen größer werden und trotzdem über eine bessere Gesundheit verfügen. Auch in den schulischen Leistungen sind sie Kindern jüngerer Mütter voraus.</strong></p>
<h2>Neue Studienergebnisse</h2>
<p>Forscher des Max-Planck-Instituts in Rostock haben gemeinsam mit englischen Forschern in einer Studie nachgewiesen, dass Kinder spät gebärender Mütter gesünder und größer sind sowie über eine höhere Bildung verfügen als Kinder von jungen Müttern. Bisher war die Sicht auf Schwangerschaft im fortgeschrittenen Alter eher negativ geprägt, da Wissenschaftler stets die Risiken für das Kind hervorhoben. Kinder älterer Mütter kommen häufiger mit Defekten des Erbgutes wie dem Downsyndrom zur Welt. Sie haben ein höheres Risiko, im Laufe ihres Lebens an Alzheimer, Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken. Bei den älteren Studien wurden jedoch Bildungschancen der Kinder und das Gesundheitswesen nicht berücksichtigt. Diese Aspekte spielten dagegen in der aktuellen Studie eine entscheidende Rolle. Die Forscher des Max-Planck-Instituts kamen zu dem Ergebnis, dass die höheren Bildungschancen und das bessere Gesundheitswesen die Risiken einer Schwangerschaft im höheren Alter ausgleichen.</p>
<h2>Warum Kinder älterer Mütter oft gesünder und gebildeter sind</h2>
<p>Der aktuellen Studie zufolge profitieren Kinder älterer Frauen von den besseren Lebensumständen ihrer Mütter. Bei jungen Frauen bis Mitte 20 sind die Gefahren zwar weitaus geringer, dass sie Kinder mit geschädigtem Erbgut zur Welt bringen. Dafür bringen sie meist schlechtere gesellschaftliche Voraussetzungen mit als ältere Mütter, sie sind z. B. weniger gebildet und haben oft noch keine Ausbildung abgeschlossen. Ältere Frauen verfügen in der Regel über einen hohen Bildungsstand und haben beruflich bereits vieles erreicht, ehe sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen. Sie sind deshalb meist eher in der Lage als jüngere Mütter, ihren Kindern eine hervorragende Bildung und eine gute Berufsausbildung zu ermöglichen. Laut der Ergebnisse der aktuellen Studie sind die schulischen Leistungen von Kindern älterer Mütter besser und sie besuchen häufiger eine Universität. Des Weiteren achten ältere Mütter oft mehr auf die Gesundheit ihrer Kinder.</p>
<h2>Gebildete Mütter – fitte Kinder</h2>
<p>Aktuellen Studienergebnissen zufolge spielt für die Gesundheit von Kindern nicht nur der Zeitpunkt der Schwangerschaft eine Rolle. Von großer Bedeutung sind auch der Bildungsstand und die sozialökonomischen Ressourcen der Mütter. Daher haben Kinder älterer Mütter meist bessere Chancen auf Bildung und ein hervorragendes Gesundheitswesen.<br />
</br><br />
Bild: Thinkstock, 140304253, Wavebreak Media, Wavebreakmedia Ltd </br></br></p>
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		<title>Eine Familie gründen: Ja, aber erst später</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/eine-familie-gruenden-ja-aber-erst-spaeter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2016 08:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Familie gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Welche Vorstellungen haben junge Menschen von ihrem eigenen Familienleben? Wie sieht für sie die Zukunft der Familie aus? Und wie ist es um <a href="https://www.familienwegweiser.com/eine-familie-gruenden-ja-aber-erst-spaeter/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Vorstellungen haben junge Menschen von ihrem eigenen Familienleben? Wie sieht für sie die Zukunft der Familie aus? Und wie ist es um ihre Kinderwünsche bestellt? Eine Befragung von 1.000 Personen gibt Antworten.</strong></p>
<h2>Institution Familie bei jungen Leuten hoch im Kurs</h2>
<p>Wie ist es „Die Zukunft der Familie“ bestellt? Diese Frage hat sich die Zeitschrift „Eltern“ gestellt – und beim Meinungsforschungsinstitut Forsa eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Dafür wurden rund 1.000 Deutsche im Alter zwischen 18 und 30 Jahren zu ihren Vorstellungen befragt. Gemäß der Befragung ist die Familie auch für junge Leute ein „Sehnsuchtsort“, mit dem sie durchweg positive Eigenschaften wie Liebe, Vertrauen und Geborgenheit verbinden. Entsprechend verbreitet ist der Wunsch nach eigenen Kindern. 86 Prozent der jungen Frauen und 88 Prozent der Männer, die noch kein Kind haben, möchten eigene Kinder haben.</p>
<h2>Wunschalter fürs Kinderkriegen verschiebt sich nach hinten</h2>
<p>Der Zeitpunkt, zu dem es dann wirklich so weit, rückt dabei deutlich nach hinten. 37 Prozent in der Altersgruppe 18 bis 22 geben an, dass sie ihr erstes Kind spätestens mit 27 Jahren bekommen wollen. In der Praxis ist dies dann aber nur bei 20 Prozent der 18- bis 22-Jährigen wirklich der Fall. Bei der großen Mehrzahl der 27- bis 30-Jährigen (73 Prozent) verschiebt sich das Wunschalter fürs Kinderkriegen bis hinter den 30. Geburtstag. 37 Prozent der Umfrageteilnehmer sind sogar der Überzeugung, dass es in 20 Jahres normal sein wird, wenn 50-jährige Frauen noch Mutter werden.</p>
<p>Eine stabile Partnerschaft ist für die meisten Befragten die Voraussetzung, um eine Familie zu gründen – 74 Prozent äußern sich dementsprechend. Ebenfalls eine bedeutende Rolle spielt der Faktor Zeit. Für 44 Prozent ist es sehr wichtig, genug Zeit für die Familie zu haben.</p>
<h2>Kinderbetreuung:<br />
Wunschvorstellungen treffen auf realistische Einschätzung</h2>
<p>Eine auffällige Diskrepanz gibt es gemäß der Studie bei den Wunschvorstellungen bezüglich des künftigen Familienlebens und den realistischen Erwartungen. So wünschen sich 60 Prozent der Befragten, dass beide Elternteile in Teilzeit berufstätig sind und sich die Kindeserziehung teilen. 46 Prozent rechnen aber damit, dass beide Eltern in Vollzeit arbeiten müssen und sich die Erziehung und Betreuung der Kinder größtenteils in Kita und Schule abspielt. Ausdrücklich wünschen tun das jedoch lediglich 8 Prozent der Studienteilnehmer.<br />
</br><br />
Bildquelle: Thinkstock, 464959725, iStock, omgimages </br></br></p>
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		<title>Studie: Regelmäßiges Vorlesen fördert soziales Empfinden und Verhalten von Kindern</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/studie-regelmaessiges-vorlesen-foerdert-soziales-empfinden-und-verhalten-von-kindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 08:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[vorlesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Wenn Kindern regelmäßig vorgelesen wird, wirkt sich das positiv auf ihr soziales Verhalten aus. Das ist das zentrale Ergebnis der Vorlesestudie 2015, die <a href="https://www.familienwegweiser.com/studie-regelmaessiges-vorlesen-foerdert-soziales-empfinden-und-verhalten-von-kindern/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Kindern regelmäßig vorgelesen wird, wirkt sich das positiv auf ihr soziales Verhalten aus. Das ist das zentrale Ergebnis der Vorlesestudie 2015, die die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern unter die Lupe genommen hat.</strong></p>
<p>Am 20.11. ist bundesweiter Vorlesetag, bereits jetzt liegen die Ergebnisse der Vorlesestudie 2015 vor. Die Studie, die von der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung „Zeit“ und der Deutsche Bahn Stiftung seit 2007 alljährlich durchgeführt wird, befasst sich in diesem Jahr vor allem mit der Frage: Hat regelmäßiges Vorlesen einen nachhaltigen Einfluss auf die Ausprägung von sozialen Kompetenzen? Wenn ja, wie macht sich das bemerkbar?</p>
<h2>Selbstbewusster, ausgeglichener und empathischer</h2>
<p>„Regelmäßiges Vorlesen unterstützt die individuelle Entwicklung von Kindern, von schulischen Leistungen bis hin zu familiären Bindungen“, heißt es in der Pressemitteilung zur Vorlesestudie 2015. Laut der Erhebung verfügen Kinder, denen von ihren Eltern regelmäßig vorgelesen wurde, über mehr Empathie als Kindern, die nicht in den ständigen Genuss des Vorlesens kamen. Erste sind demnach häufiger bemüht, Mitmenschen in die Gemeinschaft zu integrieren, haben einen stärker ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, auch über ihr unmittelbares Umfeld hinaus, und werden zudem öfter als selbstbewusst und fröhlich charakterisiert. Das Vorlesen von Geschichten schafft Gesprächssituationen, in denen Eltern mit ihren Kindern auch tiefergehende und schwierige Thematiken besprechen, oftmals geht es dabei um soziales Miteinander, um Verhaltensweisen und Regeln. Die Geschichten, die von Eltern ausgesucht werden, bieten häufig Orientierungshilfen und zeichnen verhaltensrelevante Modelle auf, das scheint sich auf Dauer auszuzahlen.</p>
<h2>In den Familien herrscht Nachholbedarf beim Vorlesen</h2>
<p>Die positiven Effekte zeigen sich unabhängig vom Bildungsgrad der Eltern, so Studienleiterin Dr. Simone C. Ehm vom Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen: „Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder auch dann in ihrer Entwicklung, wenn die Eltern kein Abitur und keinen Hochschulabschluss haben.“ Daher sollte jeder Vater und jede Mutter „diese Möglichkeit nutzen, um das eigene Kind zu fördern.“ Aktuell sieht es aber so aus, dass 30 Prozent der Kinder seltener als einmal in der Woche (15 Prozent) oder gar nicht (15 Prozent) vorgelesen wird. Nur 25 Prozent der rund 500 befragten Mütter gaben an, dass sie ihren heute 8 bis 12 Jahre alten Kindern täglich vorgelesen haben, als diese noch jünger waren und noch nicht lesen konnten.<br />
</br><br />
Img: Thinkstock, 155394365, iStock, Dejan Ristovski </br></br></p>
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