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	<title>Unicef - Familienwegweiser</title>
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	<description>Ratgeber für Eltern und die Familie</description>
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		<title>Neuer Armutsreport: Vor allem Frauen, Kinder und Singles gefährdet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2014 16:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Statistisches Bundesamt]]></category>
		<category><![CDATA[Unicef]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Der Arbeitsmarkt in Deutschland wächst seit der Krise stetig, trotzdem ist in Deutschland jeder Sechste von Armut bedroht – betroffen sind laut dem <a href="https://www.familienwegweiser.com/neuer-armutsreport-vor-allem-frauen-kinder-und-singles-gefaehrdet/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Arbeitsmarkt in Deutschland wächst seit der Krise stetig, trotzdem ist in Deutschland jeder Sechste von Armut bedroht – betroffen sind laut dem Report des Statistischen Bundesamtes hauptsächlich Frauen, Kinder und Singles. Woran das liegt, erfahren Sie hier.</strong></p>
<h2>Zahlen unverändert gegenüber 2012</h2>
<p>Heute hat das Statistische Bundesamt den Armutsreport für das Jahr 2013 veröffentlicht – und der ist leider alles andere als positiv. Obwohl es wieder mehr Jobs in Deutschland gibt, droht immer noch jedem Sechsten Bundesbürger ein Leben in Armut. Insgesamt betroffen waren 2013 13 Millionen Menschen beziehungsweise 16,1 Prozent der deutschen Bevölkerung – und damit genau so viele wie im Jahr 2012. Das größte Risiko tragen laut Statistischem Bundesamt dabei vor allem Arbeitslose (zu 70 Prozent gefährdet), aber auch alleinerziehende Frauen (zu 35,2 Prozent gefährdet) leben überdurchschnittlich oft an der Grenze zur Armut. Dies ist laut der Vereinten Nationen in Europa noch immer eine Folge der Krise, was vor allem auch daran zu erkennen ist, dass immer mehr Kinder betroffen sind. In Deutschland gilt derjenige als armutsgefährdet, der weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens verdient – momentan liegt diese Grenze bei 979 Euro im Monat für eine alleinstehende Person sowie bei 2056 Euro im Monat für eine Familie mit zwei Kindern.</p>
<h2>„Amerikanisierung der Arbeit“</h2>
<p>Den Grund im ausbleibenden Rückgang der Zahlen trotz der Erholung auf dem Arbeitsmarkt sehen Experten vor allem in der „Amerikanisierung der Arbeit“. Dies bedeutet, dass es zwar viele Jobs gibt, diese aber häufig nicht ausreichend bezahlt werden. Und auch die sozialen Sicherungssysteme Deutschlands sollen nicht ausreichend vor Armut schützen, so die Experten. Der Armut in Zukunft ebenfalls vorbeugen könnte ein noch besseres Bildungssystem, dass schon im frühkindlichen Alter ansetzt. Hier sollten vor allem auch die Startchancen von Kindern aus bildungsfernen Milieus sowie mit Migrationshintergrund verbessert werden. Laut IW-Experte Christoph Schröder fängt dies bereits mit dem Ermöglichen von mehr Kitaplätzen und Ganztagsschulen an, da so mehr Alleinerziehende in Vollzeit arbeiten könnten. Auch Geringqualifizierten sollte nachträglich ein Ausbildungsabschluss ermöglicht werden, um deren Jobchancen zu erhöhen.</p>
<h2>Immer mehr Kinder unterhalb der Armutsgrenze</h2>
<p>Auch in anderen hochentwickelten Industrienationen rutschten in den letzten Jahren immer wieder Menschen in die Armut ab – laut Unicef sind seit 2008 in 41 untersuchten Staaten allein 2,6 Millionen Kinder betroffen gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Positive Entwicklung: die Kindersterblichkeit sinkt weltweit</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/positive-entwicklung-die-kindersterblichkeit-sinkt-weltweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 05:51:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersterblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unicef]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Laut neustem UNICEF Bericht ist die weltweite Kindersterblichkeitsrate um 41 Prozent gesunken. Doch noch immer sterben an die 19.000 Kinder täglich, besonders kritisch <a href="https://www.familienwegweiser.com/positive-entwicklung-die-kindersterblichkeit-sinkt-weltweit/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut neustem UNICEF Bericht ist die weltweite Kindersterblichkeitsrate um 41 Prozent gesunken. Doch noch immer sterben an die 19.000 Kinder täglich, besonders kritisch sind die ersten 28 Lebenstage. Jeder dritte Tod eines Kindes hängt mit Unterernährung zusammen. Helfer arbeiten unermüdlich an einer Verbesserung der Lebensbedingungen für Mütter und Kinder.</strong><span id="more-3025"></span></p>
<h2>Der erfolgreiche Kampf gegen Kindersterblichkeit</h2>
<p>Starben 1990 weltweit mehr als zwölf Millionen Kinder unter fünf Jahren, so waren es im vergangenen Jahr nur noch rund 6,9 Millionen. Die häufigste Todesursache sind Komplikationen während der Geburt oder bereits in der Schwangerschaft. Im Jahre 2011 waren es etwa 19.000 Kinder täglich, die ihren fünften Geburtstag nicht erlebten. Am stärksten betroffen sind Familien in Afrika und in Südasien. Das Land mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate ist Sierra Leone. Von 1.000 Lebendgeburten wurden 185 Kinder keine fünf Jahre alt, in Deutschland dagegen waren es 3 von 1.000 Kindern.</p>
<h2>Bessere medizinische Versorgung und Geburtshilfe retten Leben</h2>
<p>Es gibt fünf Hauptursachen für den frühen Tod eines Kindes:<br />
&#8211; Lungenentzündung (18 %)<br />
&#8211; Frühgeburtenkomplikationen (14 %)<br />
&#8211; Durchfallerkrankungen (11 %)<br />
&#8211; Komplikationen bei der Geburt (9 %)<br />
&#8211; Malaria (7 %)<br />
Mitverantwortlich für die hohe Sterblichkeitsrate ist bei jedem dritten Kind die dauerhafte Unterernährung. Die Abnahme der Durchfallerkrankungen um ein Drittel ist vornehmlich auf eine bessere Trinkwasserversorgung und Hygiene zurückzuführen. Bei ansteckenden Krankheiten wie Masern ist ein Rückgang von 80 Prozent zu verzeichnen.<br />
Hilfsorganisationen und Stiftungen, wie z.B. AWD Stiftung Kinderhilfe, leisten Aufklärungsarbeit, finanzielle Unterstützung und bieten medizinische Versorgung. Die Ausbildung von Hebammen im eigenen Land ist eine effektive Unterstützung im Kampf gegen die Kindersterblichkeit.</p>
<h2>Ziel: eine Kindersterblichkeitsrate unter 6 Prozent</h2>
<p>Bis 2015, so das Ziel der UNICEF, soll die Kindersterblichkeitsrate unter sechs Prozent sinken. Projekte unterstützen Mütter mit Lebensmittelhilfen, damit sie länger Stillen können und liefern Nahrung und sauberes Trinkwasser für die Kinder. Langfristig helfen Schutzimpfungen gegen Masern und Moskitonetze gegen die Ausbreitung von Malaria. Das Ziel ist nach Expertenmeinung in der kurzen Zeit kaum realisierbar, doch lässt die positive Entwicklung hoffen.</p>
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