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So sollten Frauen fürs Alter vorsorgen

Die Altersvorsorge ist eines der bestimmenden Themen unserer Zeit. Gerade Frauen beschäftigen sich jedoch häufig nur in geringem Maße mit der Thematik, obwohl sie besonders gefährdet sind, im Alter in Armut leben zu müssen. Um dies zu vermeiden, hilft nur ein frühzeitiges Handeln.


Schon in jungen Jahren vorsorgen

Die Gründe, warum Frauen sich schon relativ zeitig mit der eigenen Altersvorsorge beschäftigen sollten, sind vielfältig. So arbeiten sie oftmals in Jobs, die geringer bezahlt werden als die von Männern, wodurch sie weniger Geld in die gesetzlichen Rentenkassen einzahlen. Zudem kommen Mütter üblicherweise auf weniger Arbeitsjahre, sodass hier ebenfalls eine Lücke zu der männlichen Bevölkerung klafft. Ehefrauen verlassen sich dann oftmals auf ihre Männer und gehen davon aus, dass sie von deren Rente mitleben können. Da jedoch immer mehr Ehen geschieden werden, kann sich dies als böser Trugschluss herausstellen. Als einzige Lösung bleibt dann nur, eine eigene Vorsorge zu treffen.
Damit man im Alter ohne Sorgen leben kann, ist es allerdings notwendig, dass man möglichst früh aktiv wird. Gerade in Berufen, die nur gering entlohnt werden, ist meist nur wenig Geld vorhanden, um etwas für das Alter zurückzulegen. Beginnt man aber schon in jungen Jahren zu sparen, dann können auch kleine Beiträge einen erheblichen Unterschied für das spätere Leben ausmachen.

Das Risiko abwägen

Bei der Wahl der richtigen Anlage gibt es generell keine großen Unterschiede zwischen denen für Frauen und denen für Männer. Die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge sind beide interessant, da sie vom Staat gefördert werden. Daneben kann sich eine private Lebensversicherung beziehungsweise Rentenversicherung lohnen. Hier gibt es sehr viele Anbieter, wie zum Beispiel die Swiss Life Select, sodass man sich ausgiebig beraten lassen sollte.
Aktien und Fonds sind ebenfalls gute Anlagen, um für das Alter vorzusorgen. Dabei muss man jedoch ein gewisses Risiko in Kauf nehmen. Dafür können allerdings die Erträge auch erheblich höher ausfallen. Von klassischen Sparmöglichkeiten wie Sparbüchern oder Tagesgeld wird dagegen im Moment stark abgeraten. Aufgrund der niedrigen Zinsen und der relativ konstanten Inflationsrate verliert man bei diesen Möglichkeiten effektiv an Vermögenswerten. Dann lieber auf staatlich geförderte Anlagen oder Versicherungen zurückgreifen.

Beratung suchen

Frauen sind oftmals weniger interessiert an finanziellen Themen, was ein weiterer Grund ist, warum die Altersvorsorge meist vernachlässigt wird. Die Komplexität der Thematik sollte einen aber nicht abschrecken. Wer sich nicht auskennt, sollte sich von der Bank seines Vertrauens beraten lassen und dann aktiv werden.

photo: Elena Stepanova – Fotolia

Helena