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	<title>Stress - Familienwegweiser</title>
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	<description>Ratgeber für Eltern und die Familie</description>
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		<title>Alarm, Schulstress! Wie Eltern Stress erkennen und ihren Kindern helfen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 16:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Schulstress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Man will ja nur das Beste für seine Kinder – und bewirkt dabei vielleicht das Gegenteil: Bereits Grundschüler haben heute oft ein vollgestopftes <a href="https://www.familienwegweiser.com/alarm-schulstress-wie-eltern-stress-erkennen-und-ihren-kindern-helfen-koennen/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man will ja nur das Beste für seine Kinder – und bewirkt dabei vielleicht das Gegenteil: Bereits Grundschüler haben heute oft ein vollgestopftes Wochenprogramm zu absolvieren. Zu den Hausaufgaben, Klassenarbeiten und ganz normalen Auseinandersetzungen mit Lehrern und Mitschülern gesellen sich dann noch diverse Nachmittagstermine – Stress pur für die Kleinen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern rechtzeitig die Reißleine ziehen und versuchen, ihren Kindern so viel Stress wie möglich zu nehmen.</strong></p>
<h2>Indizien, die auf Stress hindeuten</h2>
<p>Klar dabei ist: Ganz ohne Stress geht es nicht, er gehört nun mal zum schulischen Alltag dazu. Vor allem vor Klassenarbeiten, Referaten und besonderen Prüfungen stehen die Kinder unter stärkerem Druck. Ein Schul- oder Klassenwechsel kann ebenfalls eine Stresssituation zur Folge haben und Kinder benötigen oft eine gewisse Zeit, um mit den Veränderungen klarzukommen.</p>
<p>Wenn Kinder allerdings regelmäßig über körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Bauchweh klagen oder Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen haben, sollten Eltern das als Warnsignal erkennen und den Ursachen auf den Grund gehen. Insbesondere Bauchschmerzen können ein Indikator für Stress sein, der Magen reagiert bei vielen Menschen besonders sensibel auf psychischen Druck.</p>
<h2>Den Auslösern für Stress auf die Spur kommen</h2>
<p>Wenn es um die Suche nach den Ursachen für den Stress geht, sollten Eltern zum einen das Gespräch mit ihrem Kind suchen, zum anderen genau hinsehen, wann und in welchen Situationen ihr Kind Stresssymptome zeigt. Vielleicht lässt sich ja ein bestimmtes Muster ausmachen, über das die Gründe für den Stress ermittelt werden können. Leidet das Kind beispielsweise immer dann an Stress, wenn am darauffolgenden Tag ein bestimmtes Schulfach auf dem Stundenplan steht?</p>
<h2>Wie Eltern ihrem Kind helfen können</h2>
<p>Schulstress lässt sich leider nicht komplett vermeiden. Doch Eltern können ihrem Kind zur Seite stehen und es dabei unterstützen, Stress wieder abzubauen. Am wichtigsten dabei ist, dass Eltern Verständnis für die Probleme ihres Kindes zeigen. Sie dürfen dabei aber nicht in hektischen Aktionismus verfallen, da sie so zusätzlichen Stress aufbauen würden. Wenn Eltern Gelassenheit und Souveränität an den Tag legen, ist das ein positives Signal an das Kind: Ist alles nicht so schlimm, wir haben die Situation im Griff und kriegen das hin.</p>
<p>Völlig falsch wäre es, bei weniger guten schulischen Leistungen in bestimmten Schulfächern und generell zusätzlich Druck aufzubauen, etwa durch Androhung von Strafen. Defizite in der Schule lassen sich gegebenenfalls durch Nachhilfe oder Förderunterricht abbauen. Eltern sollten dazu das Gespräch mit den Lehrern suchen und gemeinsam mit den Pädagogen überlegen, was zu tun ist. Auf keinen Fall darf dabei zu viel und zu schnell von dem Kind erwartet werden, weil sonst weiterer Druck entstehen würde.</p>
<p>Experten empfehlen zudem, Stress nicht per se zu verteufeln. Besser ist es, den Kindern zu einem positiven Umgang mit Druck zu verhelfen und ihnen zu vermitteln, dass eine gewisse Portion Stress zum Leben dazugehört. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Stress geplagte Kinder besonders viel Zeit zum Entspannen finden. Hilfreich sind dabei feste Rituale wie beispielsweise das gemeinsame Abendessen, das in entspannter Atmosphäre stattfinden sollte. Auch familiäre Aktivitäten jenseits von Fernseher, Computer und Spielekonsole wie etwa das Spielen eines Brettspiels bringen Ruhe in den Alltag. Gegebenenfalls müssen Eltern zusätzlich das Wochenpensum ihres Kindes zurückschrauben. Freie Nachmittage sind wichtig, damit das Kind einfach mal nur Kind sein kann. Sport ist ebenfalls eine gute Möglichkeit zum Stressabbau. Körperliche Betätigung ist Balsam nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist.</p>
<p>Bild von: Thinkstock, 517019453, iStock, pyotr021</br></br></p>
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		<title>Stress im Alltag: Belastung für Kinder und Erwachsene</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/stress-im-alltag-belastung-fuer-kinder-und-erwachsene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2014 13:55:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Cortisol]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Stress ist Gift für den Körper: er schwächt das Immunsystem und begünstigt Infekte, Herzinfarkte und Magengeschwüre. Mit gezielten Entspannungs- und Mentaltechniken ist es <a href="https://www.familienwegweiser.com/stress-im-alltag-belastung-fuer-kinder-und-erwachsene/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stress ist Gift für den Körper: er schwächt das Immunsystem und begünstigt Infekte, Herzinfarkte und Magengeschwüre. Mit gezielten Entspannungs- und Mentaltechniken ist es jedoch möglich, den inneren Stress deutlich zu senken. </strong><br />
<span id="more-134"></span></p>
<h2>Das Stresshormon Cortisol</h2>
<p>Cortisol, auch Hydrocortison genannt, ist ein lebenswichtiges Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es reguliert den Blutzucker, wirkt entzündungshemmend und steuert den Eiweiß- und Fettstoffwechsel. Steht der Körper unter Stress, schüttet er vermehrt Cortisol aus, um ihn in Kampf- und Fluchtbereitschaft zu versetzen. Mit dem Cortisol-Pegel steigt der Blutzuckerspiegel, sodass dem Körper mehr Energie zur Verfügung gestellt wird. Was in Gefahrensituationen sinnvoll und lebensrettend sein kann, schwächt jedoch im Alltag das Immunsystem, sodass der Körper anfälliger für Krankheiten wird. Wer also regelmäßig beispielsweise unter Infekten leidet, sollte seinen Umgang mit Stress im Auge behalten.</p>
<h2>Jeder reagiert anders auf Stress</h2>
<p>Entscheidend für die Höhe des Cortisol-Pegels ist der Stress, der im Inneren wahrgenommen wird – nicht das tatsächliche Ausmaß. Menschen reagieren völlig unterschiedlich auf Stress, sodass sich auch die Körperreaktionen teilweise erheblich unterscheiden können. Wer sich selbst unter Druck setzt und schnell gestresst reagiert, hat einen deutlich höheren Cortisol-Spiegel als jemand, der objektiv gesehen den gleichen Stress hat, dabei aber innerlich viel gelassener bleibt. Besonders Perfektionisten, die einen hohen Anspruch an sich selbst haben, und Menschen, die oft niedergeschlagen sind oder unter Ängsten leiden, zählen zur Risikogruppe für einen hohen Cortisol-Spiegel.</p>
<h2>Der gesunde Umgang mit Stress</h2>
<ul>
<li><strong>Tipp 1: Abstand nehmen</strong></li>
<p>Nehmen Sie in stressigen Situationen Abstand und betrachten Sie die Situation aus der Ferne. Welchen Ratschlag würden Sie sich als Außenstehender in dieser Situation geben?</p>
<li><strong>Tipp 2: Das Ziel im Blick behalten</strong></li>
<p>Anstatt einen langen und mühevollen Weg vor sich zu sehen, sollten Sie sich auf das Ergebnis und das am Ende erreichte konzentrieren. Das sorgt für viel weniger inneren Stress und man kann sich gleichzeitig leichter für unliebsame Aufgaben motivieren.</p>
<li><strong>Tipp 3: Sich in Ruhe und Gelassenheit üben</strong></li>
<p>Nehmen Sie sich in stressigen Situationen einen Moment Zeit, um in Gedanken an einen Punkt zurückzukehren, an dem Sie völlig ruhig und gelassen waren. Erleben Sie diesen Moment noch einmal mit all Ihren Sinnen und geben Sie dem positiven Gefühl eine Farbe. In künftigen Stresssituationen denken Sie einfach an diese Farbe, mit der Sie nun eine gelassene Stimmung verbinden, und Sie werden sich schnell entspannen können.</ul>
<h2>In der Ruhe liegt die Kraft</h2>
<p>Wer trotz großer Herausforderungen und hoher Belastungen, die der Alltag mit sich bringt, ruhig und gelassen bleibt, lebt langfristig gesünder und senkt sein Risiko für Infekte, Herzinfarkte und chronische Erkrankungen. Und entspannte, gesunde Eltern können mit den aufgeweckten Kleinen ja auch viel besser mithalten.</p>
<h2>Auch Kinder leiden an Stress</h2>
<p>Unbemerkt setzen selbst unscheinbare Situationen und Erlebnisse bei Kindern Stress aus. Bereits der Kinobesuch lässt den Cortisol-Pegel steigen. Bei einem 3D-Film geraten Kinder unbewusst in eine enorme Stresssituation.</p>
<p>Als Eltern sollten Sie über die Anfälligkeit Bescheid wissen. Weniger Fernsehen hilft! Auch Bewegung senkt den Cortisol-Spiegel. Haben Sie also das Gefühl, Ihr Kind sei gestresst, sollten Sie am besten direkt den nächsten Spielplatz besuchen…</p>
<p>Bild: Thinkstockphotos, iStock, Alliance<br />
</br></p>
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