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Babysicherheit im Haus: Steckdosenschutz

Steckdosenschutz, Sicherheit für das Baby, Foto:© Nicole Effinger - Fotolia.com

Steckdosenschutz, Sicherheit für das Baby, Foto:© Nicole Effinger - Fotolia.com

Die Babysicherheit in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung hat, spätestens wenn ihr Kind zu krabbeln beginnt, oberste Priorität. Es lauern nicht nur die offensichtlichen Gefahren, sondern viel gefährlicher sind die versteckten Gefahren.

Strom – die unsichtbare Gefahr

Hierzu gehören auch die Steckdosen. Nichts ist interessanter, als seine kleinen Finger in die Öffnung zu stecken. Die Folgen sind katastrophal und lebensgefährlich für das Kind. Hier sollten Sie bereits früh einen Steckdosenschutz anbringen. Dieser kostet nicht viel schützt aber das kostbare Leben Ihres Kindes. Es gibt im Handel verschiedene Arten von Steckdosenschutz. Nicht jeder ist gleich gut und schützt wirklich.

Wie funktioniert der Steckdosenschutz?

Aufgebaut sind Sie aber gleich. Ein Steckdosenschutz ist eine dünne Platte aus Plastik, die in die Steckdose geklebt wird. Die Löcher der Steckdose sind abgedeckt, möchte man einen Stecker einstecken, muss erst eine zweite Platte im Uhrzeigersinn gedreht werden. Dann kann der Stecker eingesteckt werden. Wird er wieder entfernt, geht diese zweite Platte wieder in ihre Ausgangsposition zurück und die Öffnungen sind wieder verschlossen. Jedenfalls sollte es so sein.

Den richtigen Steckdosenschutz finden Sie hier:


Prüfen Sie die Funktionsweise

Bei billigen Importprodukten, wie sie manche Discounter anbieten,ist dies nicht der Fall. Hier bleibt die Platte so und trotz des Steckdosenschutzes kann ein Kind seine Finger oder andere Gegenstände in die Löcher stecken. Dies hätte dann denselben Effekt wie wenn überhaupt kein Schutz verwendet würde. Achten Sie aber immer darauf, dass die Platten die Öffnung verschließen, auch bei teuren Produkten. Es kann immer etwas klemmen und es ist nur ein kurzer Blick, der aber das Leben Ihres Kindes schützt. Ein weiteres Minus bei den billigen Produkten ist, dass die Klebefolie, welche den Steckdosenschutz in der Steckdose halten soll oft nicht richtig klebt. Zieht man dann den Stecker heraus, hängt der Schutz gleich mit daran. Dies ist zum einen sehr ärgerlich und zum anderen sehr gefährlich, wenn man es nicht sofort bemerkt. Hier müssen Sie immer kontrollieren ob alles noch an seinem Ort ist.

Systematisch vorgehen: am besten ALLE Steckdosen mit einem Schutz versehen

Bestücken Sie alle Steckdosen mit einem Schutz, so können Sie sich sicher sein, dass Sie keine vergessen haben. Denn Kinder wachsen schnell und kommen sehr schnell auch an höhere Steckdosen heran. Hier ist es dann nicht mehr der Finger, der reingesteckt wird, hier sind es dann die Buntstifte, die benutzt werden. Diese sind aber genauso gefährlich.

Nicht vergessen: Verlängerungskabel und Mehrfachstecker

Was leider viele Eltern vergessen sind die Verlängerungskabel. Sie haben zwar in allen Steckdosen einen Steckdosenschutz, aber die Verlängerungskabel wurden vergessen. Doch auch dies sind vollwertige Steckdosen und müssen einen Schutz bekommen. Wer Drei-oder Mehrfachstecker verwendet, muss dann entsprechend viele Schutzplatten kleben. Im Handel kosten diese Platten, auch wenn Sie von namhaften Herstellern sind, wirklich nicht viel. Es geht hier nur um ein paar Euro, die aber wichtig sind und an denen auf keinen Fall gespart werden darf.

Vorsicht auf Reisen und bei Besuchen

Sind Ihre Kinder öfter bei den Großeltern, bitten Sie auch diese Ihre Steckdosen abzusichern. Dies ist wichtig, wenn die Kinder sich auch hier einmal länge aufhalten. Besuchen Sie Freunde und Verwandte die keinen Steckdosenschutz haben, lassen Sie Ihr Kind nicht unbeaufsichtigt spielen. Kinder sehen, dass an diesen Steckdosen etwas anders ist, und wollen dies dann natürlich ausprobieren. Halten Sie Ihre Kinder also immer im Auge.

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Helena