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Behandlungsmöglichkeiten für Kinder bei Neurodermitis

Immer mehr Kinder sind von Neurodermitis betroffen, häufig schon im Säuglingsalter. Diese Krankheit tritt in Schüben auf und verändert das Hautbild. Die entzündeten Stellen verschorfen oder nässen und lösen einen unerträglichen Juckreiz aus, der die betroffenen Kinder quält.



Die Wurzel des Übels

Die Haut gilt allgemein als Spiegel der Seele. Daher ist ein psychosomatischer Ansatz bei diesem Krankheitsbild notwendig. Auch die Schulmedizin räumt mittlerweile den Zusammenhang zwischen der Gefühls- und Gedankenwelt und deren Auswirkungen im Körper ein. Tritt Neurodermitis bei Kindern auf, bedeutet es psychisch gesehen, dass diese sich in ihrer Haut nicht wohl fühlen. Dieses ursprüngliche Gefühl bewirkt das Symptom – entzündete, juckende und schuppende Haut. Mit Medikamenten kann dieser Ausschlag nur eingedämmt, aber nicht beseitigt werden. Entzündungsschübe werden mit Cortison behandelt, das bei Kindern unter sechs Jahren nicht angewendet werden darf, um den kindlichen Organismus nicht zu schädigen. Aber auch für ältere Kinder dürfte diese chemische Behandlung aufgrund der enormen Nebenwirkungen, die sich oft erst Jahre später in völlig anderen Zusammenhängen zeigen, in Frage zu stellen sein.

Schulmedizinische und alternative Behandlung

Medizin sollte nicht Symptome unterdrücken, so dass Dauermedikation notwendig wird und den Körper auf andere Weise in Mitleidenschaft zieht. Die Schulmedizin behandelt Neurodermitis bei Kindern mit Salben und Cremes, die Zink enthalten, Johanniskrautextrakt sowie Nachtkerzenöl. Ärzte raten zu Allergietests, chemiefaserfreier Kleidung, viel Licht und frischer Luft. Die Haut sollte mit parfüm- und konservierungsmittelfreien Lotionen behandelt werden. Etliche Schulmediziner raten bei größeren Kindern zu Stressbewältigungsstrategien oder auch zu Akupunktur. Hilfe kann das Heilströmen bringen, eine Behandlungsform ähnlich der Akupressur. Das sanfte Berühren vorgegebener Druckpunkte regt den blockierten Energiefluss im Körper an und bewirkt heilende Veränderung. Für größere Kinder empfiehlt sich die Psychokinesiologie. Ausgebildete Therapeuten suchen in der kindlichen Vergangenheit die angstauslösende Situation, die die Ursache für diese extreme Hautreaktion ist. Gerade bei Babys und Kleinkindern sollte eine Alternative zu medikamentöser Behandlung gesucht und die Heilung von einer anderen Ebene angegangen werden. Was der Westeuropäer als „alternative Behandlungsform“ ansieht, wenn nichts anderes hilft, ist im fernen Osten als erfolgreiche Heilkunst überliefert. Die das innere Unwohlsein als den Schlüssel für die Heilung der äußeren Hauterscheinung ansieht.

Foto: S.Kobold – Fotolia.com

Helena
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