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Die richtige Nachhilfe: Möglichkeiten und Kosten

Viele Schüler sind in Deutschland auf Nachhilfe angewiesen. Die Möglichkeiten sind vielzählig und machen es zunächst nicht leicht, sich für eine Form der Nachhilfe zu entscheiden, auch aufgrund der anfallenden Kosten.


Sich für eine Form der Nachhilfe zu entscheiden ist nicht leicht, da zunächst einmal zwischen wie privater und institutioneller gewählt werden muss. Soll das Kind zu Hause unterrichtet werden oder beim Lehrer? In einer Nachhilfeeinrichtung? Vor allem: Welche Kosten kommen dabei auf die Eltern zu?

Institutionelle Nachhilfe: Schülerhilfe und Co.

Schülerhilfe, Studienkreis oder lernstudio-barbarossa – dies sind Beispiele für die institutionelle Nachhilfe. Die Kinder können dort einzeln oder in Kleingruppen unterrichtet werden, wo sie nach Klassenstufen und Nachhilfefächern sortiert sind.

Um sicherzugehen, dass beim Lernen die Qualität stimmt sollte man darauf achten, dass das entsprechende Institut zum Beispiel Mitglied im Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen ist oder sonstige Reputation vorweisen kann. Dann sind dort nachweislich qualifizierte Lehrkräfte am Werk.

Viele der Einrichtungen geben mittlerweile sogar Garantie auf den Lernerfolg und erstatten im günstigsten Fall das Geld zurück, wenn die Nachhilfe nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ein weiterer Pluspunkt: Bevor man dort irgendwelche Verträge unterschreibt, kann erst mal ein bis zwei Unterrichtseinheiten erprobt werden, ob das Kind dort gut aufgehoben ist und die Betreuung stimmt.

Die Preise an Nachhilfeinstituten sind konstant, unterscheiden sich aber je nach Länge der Unterrichtseinheit und ob Einzel- oder Gruppenunterricht durchgeführt wird. Rechnen muss man mit mindestens circa 9 Euro für 45 Minuten Unterricht.

Private Nachhilfe günstiger?

Im Regelfall ist es tatsächlich so, dass die Kosten für einen privaten Nachhilfelehrer geringer sind, zumal auch etwaige Vertragsbindungen entfallen. Die Nachhilfe kann im heimischen Umfeld stattfinden, wo die Eltern den Unterricht zudem besser im Blick haben. Zudem ist ein höheres Maß an Flexibilität vorhanden, die Lerneinheiten können zeitlich unterschiedlich festgelegt und zur Not auch verschoben werden.

Mittlerweile kann man auch den privaten Nachhilfeunterricht über Vermittlungen und Netzwerkportale organisieren. Dies funktioniert wie eine Art Stellenbörse. Eltern können dort nach einem geeigneten Lehrer suchen und diese ihrerseits ihr Profil hinterlegen. Dies schafft eine bessere Übersicht über Qualifikationen und Kosten.

Eine genaue Preisspanne für den privaten Nachhilfeunterricht kann nicht benannt werden, da sie immer von den Forderungen des Lehrers, der gegenseitigen Absprache und der Dauer des Unterrichts abhängig ist. In jedem Fall hat man bessere Möglichkeiten die Kosten gering zu halten, wenn die Finanzierung sich zum Beispiel als schwierig erweist und man eher auf Sparen angewiesen ist.

Fazit: Es kommt immer darauf an, was in den Nachhilfeunterricht investiert werden soll und kann. Vor allem auch darauf, wie das Kind veranlagt ist. Fühlt es sich in Lerngruppen wohl oder eher gestört? Ist der Unterricht im privaten Umfeld besser? Welche Qualitätsansprüche haben Eltern und Kinder an die Nachhilfe? Letztlich muss auch die Chemie zwischen Kind und Lehrer und stimmen. Nur so können nachhaltige Lernerfolge erzielt werden.

Helena