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Erziehungshilfe vom Jugendamt kann eine große Hilfe sein

Kinder zu erziehen ist keine leichte Sache.

Ein gutes Beispiel dafür bildet eine befreundete Familie, die zwei Kinder hat. Da beide Jungs sehr unterschiedlich sind, ist jeder vollkommen anders zu handhaben. Der Kleinere ( 6 Jahre) ist ein ist ein sehr zufriedener und ruhiger Junge. Der Größere ( 8 Jahre) hat ein Temperament, welches manchmal kaum zu steuern ist. Er kann Regeln schlecht einhalten, daher haben sich meine Freunde Hilfe beim Jugendamt geholt.

Kleinigkeiten im Alltag können selbst gelöst werden. Größere Angelegenheiten, z.B. Schulbesuch, Fernsehverbot, die er auf keinen Fall akzeptieren kann, werden mit einer Begleithilfe des Jugendamtes gemeistert. Die Erziehungshilfe vom Amt kommt einmal wöchentlich und beschäftigt sich intensiv nur mit ihm.

Ich selbst denke, dass die Hilfe sinnvoll ist, eine richtige Erziehung ersetzt sie jedoch nicht. In besonderen Momenten, wo die Erziehungshilfe nicht da ist und die Angelegenheit mit dem Jungen eskaliert, ist man doch auf sich selbst gestellt. Ratschläge, wie die Situation in solch einem Moment zu handhaben ist, kann man nicht wirklich in die Realität umgesetzen. Meiner Meinung nach kann das Jugendamt die Erziehung der Kinder mit auf sich nehmen, das Problem der Autoritätsbildung wird den Eltern damit aber nicht abgenommen.

Überforderten Eltern würde ich raten, die Hilfe vom Jugendamt anzunehmen, da kleine Hilfe den Alltag schon erleichtern können. Trotzdem gilt: Kinder brauchen Regeln und Disziplin!!!!

Helena
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