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Fahrbarer Untersatz fürs Kind: Kombikinderwagen oder Buggy?

Wenn es für angehende Eltern darum geht, den passenden Kinderwagen für ihren Nachwuchs zu finden, ist guter Rat teuer: Das Angebot ist groß und unübersichtlich, und die verschiedenen Modelltypen verwirren bei der Auswahl zusätzlich. Da ist es gut, die Features der wichtigsten Modelle zu kennen.

Babymobil von Geburt an: der Kombikinderwagen

Ein Kinderwagen dieser Bauart kombiniert die Vorteile eines klassischen Kinderwagens mit denen eines Buggys. In einem klassischen Kinderwagen liegt das Baby bis zum ersten Geburtstag. Das ist wichtig, da die empfindliche Wirbelsäule in diesem Zeitraum noch geschützt werden muss.

Der Kombikinderwagen besitzt ein stabiles Gestell aus Aluminium oder Leichtmetall. Er läuft auf vier Rädern und ist meistens mit einer herausnehmbaren Tragetasche oder Babyschale ausgestattet. Ist das Kind älter, kommt ein zum Lieferumfang gehörender Sportwagenaufsatz zum Einsatz, in dem das Kleinkind sitzt. Der Umbau des Kombikinderwagens ist in der Regel mit wenigen Handgriffen erledigt. Besonders ergonomische Modelle verfügen über eine verstellbare Rückenlehne für diverse Sitz- und Liegepositionen.

Kombikinderwagen gibt es in vielen Designvariationen – auf Kaufportalen wie kita.de können sich junge Eltern einen ersten Überblick verschaffen.

Die Vorteile eines Kombikinderwagens auf einen Blick:

  • lange Nutzungszeit
  • nur eine Investition notwendig
  • verschiedene Einstellmöglichkeiten
  • gute Sicherheit (bei Modellen mit feststellbaren Rädern)

Kompaktes Gefährt: der Buggy

Für die Anschaffung eines Buggys gibt es zwei gute Gründe: Er ist leicht, und aufgrund seiner Kompaktheit und Konstruktion platzsparend. Zusammengeklappt passt er gut in ein Auto und ist auch für Ausflüge oder Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ideal.

Die meisten Buggy-Modelle besitzen ein Leichtmetallgestell und eine Sitzfläche, die verstellbar ist. Da Kinder im Buggy ausschließlich sitzend geschoben werden, sind sie für Kinder unter einem Jahr nicht geeignet. Das gilt auch für Buggys, deren Sitzfläche in eine Liege- oder Schlafposition verstellt werden kann.

Die Vorteile eines Buggys auf einen Blick:

  • schnell zusammenklappbar
  • gut zu verstauen
  • leichtes Gewicht
  • flexibel und wendig
  • günstig in der Anschaffung

Entscheidungskriterien für den Kauf

Wenn das Budget begrenzt ist und außerdem großer Wert auf Flexibilität während der Nutzungsdauer gelegt wird, ist ein Kombikinderwagen die erste Wahl.

Wird das Kind zwölf Monate oder älter, ist ein Buggy im Alltag noch praktischer: Er nimmt im Kofferraum nur wenig Platz in Anspruch und ist deutlich wendiger als andere Modelle.

Wenn der Nachwuchs aus einem klassischen Kinderwagen langsam hinauswächst, ist ein Buggy deshalb auf jeden Fall interessant.

Bildquelle: Pixabay, 891080, Antranias

Helena
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