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Kinderkrankheit Masern – impfen ist wichtig

Kind mit MasernMit Kinderkrankheiten ist nicht zu spaßen. Viele sind hoch ansteckend und können bei einer Nichtbehandlung zu erheblichen gesundheitlichen Folgeschäden führen. Das gilt u. a. auch für Masern. Um das Schlimmste zu verhindern und die Gesundheit des eigenen Kindes nicht unnötig aufs Spiel zu setzen, raten Experten zu rechtzeitigen Impfungen.

Woran erkennt man eine Masernerkrankung?

Anzeichen für Masern sind ein leichter Husten, Schniefen, tränende Augen und Fieber. Auch wenn diese Kennzeichen eine Erkältung oder Grippe signalisieren können, typisch für eine Erkrankung an Masern sind zudem rote Flecken auf den Schleimhäuten der Wangen, in deren Mitte ein weißer Punkt prangt. Des Weiteren zeigt sich im Verlauf der Erkrankung ein Ausschlag am Körper, diese ist jedoch meist erst einige Tage später zu sehen. Ursache für die Masern sind Viren, sogenannte Paramyxo-Viren. Diese werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, fliegen also unbemerkt durch die Luft. Eine Ansteckung ist daher, genau wie bei einer Erkältung, recht einfach möglich: Es reicht das einmalige angeniest oder angehustet werden.

Folgen von Masern und Impfung

Die Masernviren können im schlimmsten Fall zu Behinderungen führen. Sie schwächen das Immunsystem und befallen auch innere Organe wie Leber, Lunge und Darm an. Auch das Gehirn kann angegriffen werden. Haben sich erst Keime eingenistet und das feine Konstrukt aus Nerven geschädigt, kann dies zu einer körperlichen und auch geistigen Behinderung führen. Im schlimmsten Fall droht sogar der Tod. Mit einer Impfung lässt sich vieles eindämmen. Zwar kann auch hier die Reaktion des Kindes auf den Impfstoff leichte Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Ausschlag oder Fieber hervorrufen. Dies ist jedoch eine abgeschwächte Form der echten Masern und grundsätzlich nicht dramatisch. Nebenwirkungen können auch den Impfstoff an sich betreffen, der sich dann durch allergischen Ausschlag an der Einstichstelle zeigt. Auch eine Entzündung des Gehirns ist praktisch möglich, tritt allerdings äußerst selten auf. Von einer Million geimpfter Kinder ist nur eines von einer derartigen Masern-Enzephalitis betroffen.

Impfen ist die beste Vorsorge

Masern können tödlich verlaufen und bergen ein gewisses Risiko. Dies gilt für Kinder ganz besonders. Man sollte diese Erkrankung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aus diesem Grund ist eine Impfung gegen Masern bei Kindern dringend zu empfehlen.


Inhaber des Bildes: Thinkstock, iStock, s-dmit

Helena
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