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Netzwerke stören die Ehe

Um seine Ehe sollte man sich kümmern und bemühen, jederzeit. Das predigt uns auch die Bibel. Aber manchmal geht die Kirche wohl dann doch zu weit.


Es gibt viele Stolperfallen für eine Ehe im Laufe ihres Lebens. Eine davon ist der außereheliche Geschlechtsverkehr. Dass der im Grunde genommen in einer stabilen Beziehung zwischen Braut und Bräutigam nichts zu suchen hat, das dürfte uns allen klar sein – oder den meisten zumindest (gibt ja auch sehr viele „offene“ Beziehungen).
Ein Pfarrer jedoch hob letztens mahnend den Zeigefinger, denn die ganz große Gefahr gehe vom Netzwerken im Internet aus. Er wolle das am liebsten verbieten.

Wer kennt sie nicht, die Plattformen: facebook, meinvz, stayfriends. Überall lauern sie, die Spinnweben unserer Vergangenheit, bereit, uns zu erschrecken und einzuholen. Da ist dann plötzlich der Exlover, der einem augenzwinkernde Nachrichten schickt oder per Mausklick wurde der süße Nachbar von vor fünf Jahren wieder entdeckt. Und der ist jetzt noch sexier als je zuvor!

Wenn ihr jetzt lacht: Es gibt diese Fälle tatsächlich. Da taucht auf einmal die vergessene große Jugendliebe auf der Mattscheibe auf, möchte sich treffen und dann – natürlich – auch Sex. Und der passiert dann schneller als gedacht. Ehebruch per Tastendruck.  Dass da also eine Versuchung da ist, das spreche ich dem Pfarrer gar nicht ab. Belächeln möchte ich nur die Tatsache, dass er selbst ein ganz ruchiger Schuljunge ist, der oftmals mit seiner Frau Gruppensexorgien abhielt.

Natürlich darf auch ein Pfarrer ein angeregtes Sexleben führen 😉 , allerdings sollte er dann vielleicht hinter dem Berg halten, was großartige Versuchungen angeht. Wir sind ständig davon umgeben. Die Frage ist doch nur, wie wir mit ihnen umgehen. Netzwerke sind nicht per se schlecht, sie werden von uns lediglich schlecht genutzt. Mehr dazu? Hier entlang.

Helena
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