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Warum Sonnenschutz so wichtig ist

Die kalte Jahreszeit sollte längst vorbei sein, doch erst jetzt kommt die Sonne endlich durch. Und das teils sogar schon mit ganzer Kraft. Darüber freuen sich Groß und Klein. Bei den Erwachsenen schützt sich die Haut bis zu einem gewissen Grad selbst, sie bräunt. Der durchschnittliche Hauttyp kann zirka 20 Minuten ohne zusätzlichen Sonnenschutz die Sonne genießen. Die Haut von Kindern bis 15 Jahren kann sich noch nicht selbst, nämlich durch bräunen, schützen. Unter 15 Jahren braucht die Kinderhaut also Schutz.

Sonnenschutz-Varianten

Mittags ist die Sonneneinstrahlung um bis zu 150 Mal intensiver. In dieser Zeit sollte die direkte Sonne von allen gemieden werden. Die UVA- und UVB-Strahlen finden ihren Weg auch in den Schatten und wirken dort wie bei bedecktem Himmel noch zu zirka 60 Prozent. Schutz bietet:

  • Im besten Fall spezielle UV-Kleidung in dunklen Farben, da helle mehr Strahlung durchlässt.

Die Haut überhaupt zu bedecken, ist der beste Schutz. Sonnenhut oder -mütze – für Kinder mit Schirm und Nackenschutz – sollten nicht fehlen.

  • Für Kinder ohne empfindliche Haut reicht der Lichtschutzfaktor 30, besser ist 50, wobei keine Hautpartie auszusparen ist. Wasserfeste Mittel versprechen Schutz auch nach dem Baden.
    Generell muss Creme, Spray oder Milch mehrmals täglich großzügig aufgetragen werden, besonders nach dem Wasservergnügen. Einige Stellen wie Kniekehlen, Nase, Ohren und Füße sind besonders sensibel.
  • Für die Kleinsten ist ein Sonnensegel oder ähnliches unerlässlich. In manche Kinderwagenverdecke ist bereits ein UV-Schutz integriert.
    Auf der anderen Seite ist eine Überhitzung im abgeschirmten Kinderwagen gefährlich. Also aufpassen!

Kinder besonders schützen

Bis zum ersten Lebensjahr gehören Kinder nicht in die pralle Sonne. Gerade wenn die Haare noch nicht so wachsen, ist der Kopf ebenso einzucremen. 80 Prozent der Sonnenschäden entstehen vor dem 18. Lebensjahr!
Auch muss der flüssige Sonnenschutz einwirken und sollte darum ungefähr 20 Minuten vorher aufgetragen werden.

Sonnenschäden

Die UV-Strahlen sind das eigentliche Übel. Sie dringen in die oberen (UVB) und unteren (UVA) Hautschichten ein und werden von ihnen absorbiert. Dadurch verursachen sie Sonnenbrand, Allergien in Form von Ausschlägen und sogar Langzeitschäden. Dazu zählen die beschleunigte Hautalterung und die Schädigung der DNA der Hautzellen, was wiederum zu Hautkrebs und einem gesteigerten Risiko der Tumorbildung führen kann. Davon betroffen sind natürlich nicht nur Kindern, sondern trotz des schützenden Bräunungseffekts ebenfalls Erwachsene.

Viel Spaß in der Sonne, aber immer mit Sonnenschutz. – Egal, in welchem Alter!

Img: Pixabay, 587526, parassseth

Helena
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