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	<title>Gesellschaft - Familienwegweiser</title>
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	<description>Ratgeber für Eltern und die Familie</description>
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		<title>Nahrungsmittelverschwendung im Haushalt reduzieren</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/nahrungsmittelverschwendung-im-haushalt-reduzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 05:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Die weltweite Bevölkerungsentwicklung ist seit Jahren Grund zur Sorge. 1950 beherbergte unser Planet 2,5 Milliarden Menschen – heute sind es schon über sieben <a href="https://www.familienwegweiser.com/nahrungsmittelverschwendung-im-haushalt-reduzieren/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die weltweite Bevölkerungsentwicklung ist seit Jahren Grund zur Sorge. 1950 beherbergte unser Planet 2,5 Milliarden Menschen – heute sind es schon über sieben Milliarden. Bis 2011 soll die Zahl auf rund elf Milliarden steigen, prognostizieren die Vereinten Nationen [1].</strong></p>
<p><strong>Auch wenn die Bevölkerung in Deutschland und anderen Teilen Europas sinken wird, kämpft man weltweit mit einem großen Problem: Nahrungsmittelverschwendung. Dieses wird unsere Gesellschaft in Zukunft vor große Herausforderungen stellen, da immer mehr Menschen versorgt werden müssen. Bereits heute sollte man anfangen, kein Essen mehr zu verschwenden.</strong></p>
<h2>Tonnen landen in der Tonne</h2>
<p>Ohne sie können wir nicht leben und doch landen 33 Prozent in der Tonne – die Rede ist natürlich von Lebensmitteln. Elf Millionen Tonnen finden jedes Jahr ihren Weg in die Mülltonne alleine in Deutschland. Der Schaden beläuft sich auf einen Wert von 25 Milliarden Euro. Alle sind an dieser Verschwendung beteiligt, angefangen beim Verbraucher über die Hersteller bis hin zur Landwirtschaft und dem Handel.</p>
<p>Wir haben uns in eine Wegwerfgesellschaft entwickelt, die mit Ressourcen verschwenderisch umgeht, während die Menschen in anderen Teilen der Welt hungern müssen. Dabei ist es sehr einfach, kein Essen mehr zu verschwenden.</p>
<h2>Food Waste beginnt beim Einkauf</h2>
<p>Diesen <a href="https://www.nestle-marktplatz.de/themen/familienzeit/lebensmittelverschwendung-vermeiden" target="_blank" rel="noopener">zehn Tipps zum Thema Food Waste</a> vom Nestlé Marktplatz zufolge beginnt die Nahrungsmittelverschwendung bereits beim Einkauf. Viele Menschen schlendern am Wochenende in den Supermarkt und füllen ihren Einkaufswagen ohne Plan bis zum Rand. Zu Hause wird dann willkürlich gekocht. Dabei bemerkt man, dass einige Zutaten fehlen, die man nachträglich einkauft; derweilen vergammelt Gemüse im Kühlschrank. Vermeiden kann man diese verschwenderische Art des Lebens, indem für jede Woche einen Speiseplan erstellt und Zutaten passend einkauft.</p>
<p>Tipp: Sollte man doch Mal einen Fehler gemacht und zu viel Gemüse eingekauft haben, gibt es eine simple Lösung: Das Gemüse einfrieren.</p>
<p>Wer Mal zu viel gekocht hat, der muss das Essen keinesfalls wegwerfen. Lebensmittel oder gekochtes Essen können Sie einfach verschenken, sei es an die Nachbarn oder die Tafel (<a href="https://www.tafel.de/" target="_blank" rel="noopener">eine Tafel in der Nähe findet man über die Suchmaske auf der offiziellen Webseite in seiner Nähe</a>).</p>
<h2>Auch die weniger schönen Lebensmittel wollen verspeist werden</h2>
<p>Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein Indiz dafür, wie lange Lebensmittel noch mindestens haltbar sind, wie es der Name auch sagt. Leider gehen die meisten Verbraucher davon aus, dass sie ab dem Zeitpunkt ungenießbar sind, was in den meisten Fällen nicht zutrifft. Und so landen wiederum viele Lebensmittel in der Tonne, obwohl sie noch genießbar wären.</p>
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<p>Dasselbe Schicksal trifft im Supermarkt das Brot vom Vortag oder die etwas krummen, leicht schrumpeligen Obst- und Gemüsesorten. So wirklich kaufen möchte sie niemand. Dabei standen sie vielleicht einen Tag zu viel im Regal, ohne wirklich verdorben zu sein. Lange Zeit ignoriert landen auch sie in der Mülltonne und tragen zum großen Verschwenden bei.</p>
<p>Kaufen Sie hin und wieder diese weniger schönen Lebensmittel und bewahren sie diese vor der Mülltonne – die Umwelt wird es Ihnen danken.</p>
<h2>Saisonale Produkte kaufen</h2>
<p>Lust auf Bananen und Ananas? Schön und gut, aber warum sollte man sich nur mit Importfrüchten ernähren, wenn man lokale Äpfel kaufen könnte? Der Import von Früchten und Gemüse ist ebenfalls ein großes Problem bei der Nahrungsmittelverschwendung. Aufgrund langer Transportwege und oftmals falscher Lagerungen verderben auch sie im Warenhaus. Bis sie Deutschland überhaupt erreichen, belasten sie die Umwelt – schließlich werden sie mit dem Flugzeug um den halben Erdball geflogen.</p>
<p>Kaufen Sie überwiegend lokale Produkte und gönnen Sie sich importiertes Obst und Gemüse nur gelegentlich. Bringen Sie auch dem Nachwuchs bei, lokales Produkte zu essen. Falls der Nachwuchs Gemüse und Obst gar nicht mag, sollten Eltern <a href="https://www.familienwegweiser.com/obst-und-gemuese-mag-ich-nicht-tipps-und-tricks-fuer-eltern/" target="_blank" rel="noopener">diese Tricks anwenden</a>.</p>
<p>[1] Department of Economic and Social Affairs, Population Division (2015): World Population Prospects: The 2015 Revision</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Kranzgeld: Bloß ein alter Verlobungs-Paragraf mit absurdem Namen?</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/das-kranzgeld-bloss-ein-alter-verlobungs-paragraf-mit-absurdem-namen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 16:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsfrisuren]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitsnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeitstraditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlobung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeremonie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>So ein schönes Wort, leider so vergessen: das Kranzgeld! Woher kommt der großartige Name für eine so nüchterne Sache wie das Recht auf <a href="https://www.familienwegweiser.com/das-kranzgeld-bloss-ein-alter-verlobungs-paragraf-mit-absurdem-namen/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So ein schönes Wort, leider so vergessen: das Kranzgeld! Woher kommt der großartige Name für eine so nüchterne Sache wie das Recht auf Entschädigung, wenn die Verlobung aufgehoben wird? Und: Gibt es das etwa noch? Ja, das gibt es noch. Aber mittlerweile heißt es leider weniger hübsch. Und ist weniger einträglich.</strong></p>
<p>„Kranzgeld“ ist der Ausdruck dafür, wenn finanzielle Schäden bei der Auflösung einer Verlobung entstehen und eine Partei diese einklagt. Und der Kranzgeld-Paragraf stand tatsächlich noch bis 1998 in den Gesetzbüchern – auch wenn er nicht mehr angewendet wurde. Angeblich ist er nicht mehr zeitgemäß. Denn beim Kranzgeld geht es vor allem um eine finanzielle Entschädigung für den Verlust der Jungfräulichkeit.<span id="more-1903"></span></p>
<h3>Der Kranzgeld-Paragraf: ein Relikt aus ganz alten Zeiten</h3>
<p>Früher haben die Frauen bei der Hochzeit Kränze getragen, um der Liebesgöttin Venus zu huldigen. Der heidnische Brauch wurde dann ins Christentum importiert und zum Symbol für die Keuschheit: So durften nur unberührte Fräuleins einen geschlossenen oder einen Myrtenkranz tragen, und die Frau, die vor der Hochzeit bereits Spaß hatte, musste mit Stroh Vorlieb nehmen.</p>
<p>Da war es bloß gerecht, wenn ein Mann, der bereits vor der Hochzeit mit seiner Verlobten schlief, sie dann verließ und ihr bei ihrer späteren Hochzeit mit einem anderen Mann dementsprechend den Strohkranz aufnötigte, seiner Ex-Braut Entschädigung zahlen musste: Kranzgeld eben. Dieses Gesetz war jedoch seit seinem Beginn eine absurde Ausnahme. Denn schon früher konnte man eigentlich nur auf materielle Schäden klagen.</p>
<p>Allerdings war Jungfräulichkeit damals noch ein materielles Gut: Denn „bescholten“ hatte eine Frau es wesentlich schwerer, einen Mann zu finden. Ihr war also tatsächlich ein Schaden entstanden, nämlich der der gesellschaftlichen Ächtung. Denn wichtige Institutionen wie Meyers Lexikon verboten 1888 offiziell Blumen auf den Köpfen von unzüchtigen Bräuten: „Witwen und Bräute, die bereits Mutter geworden oder notorisch unsittlich gelebt haben, dürfen diesen Schmuck nicht tragen.“</p>
<h3>Ist das Kranzgeld abgeschafft?</h3>
<p>Und heute? Dürfen Frauen die Männer ob dem Verlust ihrer Jungfräulichkeit verklagen? Das Gericht urteilte 1993 mit „Nein“. Denn angeblich hätten sich die Moralvorstellungen seit dem Mittelalter geändert, die Frauen müssten keinen <a href="hochzeitskranz" target="_blank">Hochzeitskranz</a> mehr tragen und angeblich auch nicht mehr unbescholten in die Ehe gehen. Und Stroh, dieses Gewächs der Untreue, sei bei der Hochzeit mittlerweile eh aus der Mode.</p>
<p>Allerdings: Bei der Auflösung einer Verlobung kann immer noch geklagt werden, und zwar auf Entschädigung, wenn mit der Verlobung erheblicher finanzieller Aufwand mit sich ging. Das klassische Beispiel ist das Hochzeitskleid: Das muss der fliehende Verlobte zahlen. Auch teure Geschenke können zurückgefordert werden. Das läuft allerdings unter dem schnöden Namen „Vorschrift über die ungerechtfertigte Bereicherung“. Und die Frauen müssen bei der Verhandlung keine Kränze tragen.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Dass wir unseren Verlobten bloß nach der Verlobung teure Geschenke machen sollten. Dass Brautkränze, wenn denn verwendet, gefälligst offen sein sollten. Und dass Stroh bei einer Hochzeit höchstens sehr, sehr subtil eingesetzt werden sollte: Zum Beispiel könnte der Liebhaber der Frau mit Strohhut zur Zeremonie erscheinen. Das wäre doch eine sinnvolle Fortführung der Tradition.</p>
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		<title>Ehe und Partnerschaft im Alter: Im Zeichen des Wandels</title>
		<link>https://www.familienwegweiser.com/ehe-und-partnerschaft-im-alter-im-zeichen-des-wandels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helena]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 10:25:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Eine zweite Ehe im hohen Alter ist für viele Senioren eigentlich keine Option, selbst wenn sie in einer Partnerschaft leben, werden die Ringe <a href="https://www.familienwegweiser.com/ehe-und-partnerschaft-im-alter-im-zeichen-des-wandels/" class="read_more">mehr...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine zweite Ehe im hohen Alter ist für viele Senioren eigentlich keine Option, selbst wenn sie in einer Partnerschaft leben, werden die Ringe nur selten getauscht. Ehe und Partnerschaft im gesellschaftlichen Wandel, wir haben die Trends untersucht.</strong></p>
<p>[youtube 70Rh9UkjnyQ]</p>
<p>Ein merkwürdiger Trend geht um, viele Paare über 50 entscheiden sich, den Trauring nicht zu kaufen und die Hochzeit sein zu lassen. Gehört das Heiraten über 50 der Vergangenheit an?</p>
<h3><strong>In Amerika entscheiden die Finanzen über die Ehe im Alter<br />
</strong></h3>
<p>Zumindest in Amerika sind die Gründe für die stetig fallenden Zahlen an Heiraten über 50 leicht zu erklären und leider auch etwas demotivierend, denn die finanziellen Nachteile, die Senioren mit einer Heirat auf sich ziehen, sind gerade in einem Land, in dem die soziale Unterstützung zu wünschen übrig lässt, prekär. Selbst Renten für ehemalige Soldaten oder gar Berufsunfähigkeitsgelder können zwischen 50 und 61 gestrichen werden, sobald das Ja-Wort gegeben wurde, da ja der Partner angeblich für die betreffende Person sorgen kann. Unverheiratet und finanziell gesichert klingt da besser, als das „Ja, ich will“ mit lauter finanziellen Nachteilen.</p>
<p>Auch in Deutschland ist die Ehe ab 50 (in den meisten Fällen die Zweitehe, nach Scheidung, oft auch dem Tod des Partners), nicht mehr so populär, wie noch vor 10-15 Jahren, gerade im Alter zwischen 50 und 60 heiraten Senioren selten ein weiteres Mal, das hat aber nicht nur negative Gründe.<span id="more-2705"></span></p>
<h3><strong>Früher waren alle einsamer</strong></h3>
<p>1998 zeigte eine Studie des statistischen Bundesamtes, dass bis zu 70% aller 80+ jährigen Frauen alleine lebten, auch die Diskrepanz zwischen verheirateten Männern und Frauen in dem Alter betrug 1997 fast 50%. Man kann es wohl vorwiegend am Sterbealter von Frauen und Männer ausmachen, selten heirateten Frauen nach dem Tod ihres Mannes ein zweites Mal, Männer neigen sogar dazu, sich nach dem Tod ihrer Frau zu isolieren und abzuschotten. Mittlerweile ist das jedoch nicht mehr ganz so, denn mit zunehmend finanzieller Stabilität und gesundheitlicher Vorteile werden auch die sozialen Kontakte außerhalb der Beziehung und Familie reger.</p>
<p>Das besagt auch eine Studie des deutschen Zentrums für Altersfragen, nach dem im Vergleich von nur einem Jahrzehnt die Kontakte außerhalb der Familie bis zu 10% angestiegen sind. Dabei haben Frauen mehr Bezugspersonen außerhalb der Familie, auf die sie sich verlassen können, im Durchschnitt also ca. 1/3 mehr, als Männer desselben Alters.</p>
<h3><strong>Gesellschaftswandel in der Beziehung</strong></h3>
<p>Wir schreiben also das Jahr 2011, eine uneheliche Beziehung nach der ersten, oftmals langen Ehe ist keine Seltenheit mehr, sondern setzt sich kräftiger durch. Das hängt damit zusammen, dass die Generation der heutigen 50+-Jährigen (also ab Baujahr 1960), bereits in einer Zeit aufgewachsen sind, in der sich die Partnerschafts-Rollen immer weiter und freier entwickelt haben. Sich neu entdecken oder die Liebe neu entdecken, aber auch neue Formen einer Beziehung auszuprobieren, das ist nicht mehr überzogene Romantik, sondern beschäftigt auch noch spät ins Alter hinein, wie sich beispielsweise auf der populären Senioren-Plattform platinnetz.de in diversen Artikeln über Partnerschaften nachlesen lässt. Der Senior von heute bleibt nicht in fest gefahrenen Rollen- und Beziehungsverhältnissen stecken, sondern lernt das Lieben neu.</p>
<p>Die Heiligkeit der Ehe der 50er und 60er Jahre ist lockerer geworden, vor allem aber hat sich ein Hang zur Lebensgemeinschaft entwickelt, da es auch viele Senioren angenehmer finden, mehr oder weniger selbstständig zu leben, also nicht zusammen zu ziehen. Gerade, weil man im Alter bestimmte Gewohnheiten hat, die sich nur schwer ändern lassen, ist es auch für die Partner angenehm, wenn sie sich nicht gegenseitig zwingen müssen, unnötige Kompromisse einzugehen, um zusammen zu leben.</p>
<p>Aber auch wenn man zusammen lebt, ist das meistens schon der größte Schritt, den man gehen möchte, gerade weil die Generation der Baby Boomer mit Scheidungen und Trennungen aufgewachsen ist und dadurch selten im hohen Alter noch in der ersten Ehe lebt, sind die Geburtsjahrgänge 1954-1958 bis zu 18% in Zweitehen oder einer unehelichen Partnerschaft.</p>
<p>Einer Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen nach sind die Zahlen der verheirateten Paare für 44-54 jährige von 1996 &#8211; 2008 gefallen (von 83% zu 70%), während die Zahl der unverheiratet Zusammenlebenden von 4% auf 8% gestiegen ist.</p>
<p>Zwar ist auch eine Folgeehe immer noch die populärste Wahl, findet man seinen (zweiten oder dritten) Traumpartner im Alter, aber die uneheliche Partnerschaft nimmt nicht nur aufgrund des gesellschaftlichen Wandels zu, sondern auch, weil die Individuen weniger in die Rollenverhältnisse gedrängt werden, so dass Frauen auch ohne Mann Ansehen haben und Männer auch ohne Frau ihr Abendessen auf den Tisch bekommen. Ob also Trauschein oder nicht, eine Umstellung zugunsten offener Strukturen und dadurch mehr Möglichkeiten, auch im Alter noch einmal das Liebesglück zu finden, kann nur begrüßt werden.</p>
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