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Die Themenhochzeit kann ihre Hochzeit zum Lebenstraum machen!

Eine Themenhochzeit kann leicht zu einem stressigen Kostümfest werden, auf dem die übermäßige Zurschaustellung von schlecht eingesetztem Reichtum von Seiten des Gastgebers auf die nicht vorhandene Bereitschaft der Gäste trifft, sich mit dem gegebenen Thema anzufreunden.

Diese Festivitäten wollen wir heute unter „Geldverschwendung“ abhaken und uns selbst der kreativen Ausgestaltung des (immer noch!) sehr wichtigen Hochzeitstages widmen. Eine Themenhochzeit ist eine schöne Idee. Das Motto unterliegt keiner Beschränkung, man kann in dem Rahmen feiern, in dem man heiraten möchte. Ob als Edelleute aus dem Mittelalter oder inmitten einer Stormtrooper-Armee, getraut von einem Jedi-Meister – wichtig ist, dass das Thema zu Ihnen und zu ihren Gästen passt! Nichts ist schlimmer als eine verlegene Truppe halbmotivierter Menschen, die sich fragen, was zur Hölle diese Verkleidungsarie werden soll und wo denn die Braut mit dem weißen Schleier hin ist. Genauso müssen Sie sich in der Rolle wohl fühlen und die richtige Frisur und Bekleidung tragen können, ohne dass es auf Dauer ungemütlich wird.

Deswegen ist bei einer Themenhochzeit die richtige Planung das A und O.
Die Gäste müssen im Vorfeld auf das Thema hingewiesen werden, auch muss schon in der Einladung die Angst vor möglichen Verrenkungen genommen werden. Würden Sie eine Hochzeit besuchen, auf der Sie nur reinkommen, wenn sie eine schwarze Perücke tragen, Kette rauchen und dazu „VALERIE!“ singen? Kein Gast möchte gern zu etwas gezwungen werden. Deswegen in der Einladung höflich auf das Thema hinweisen, vielleicht dezent ein bis zwei Vorschläge zur Kleidung machen und damit hat es sich.

Das Setting muss von der Hochzeit selbst ausgehen, nicht primär von den Gästen.
Das fängt bei der Dekoration an. Unbedingt die undekorierten Räumlichkeiten passend zum Thema aussuchen! Eine Mittelalter-Party, zu der die Gäste durch die Türe eines Plattenbaus gelangen, hat weniger Anfangsflair als der gemietete Festsaal in einem alten Haus. Bei der Dekoration sollte dezent, aber bestimmt vorgegangen werden. Überlegen Sie sich, was die Gäste als erstes sehen, an welchen Orten sie stehen, essen, trinken, sich unterhalten werden. Testen Sie die verschiedenen Blickwinkel und dekorieren Sie sie entsprechend. So kann auch ohne riesiges Budget das jeweilige Thema gut vermittelt werden. Auch bei den Trausprüchen sollte darauf geachtet werden, dass sie zum Thema passen.

Ein riesen Plus sind Caterer oder Statisten, die dabei helfen, die Atmosphäre zu erzeugen.
Dabei sollte das wiederum eher unaufdringlich geschehen und die Gäste weder bei ihrer Unterhaltung stören, noch den Ablauf stoppen. Der Jongleur auf einer Hochzeit mit dem Thema „Zirkus“ sollte nicht Mittelpunkt des Geschehens sein, sondern vielleicht am Eingang neben dem Kartenabreißer stehen. Für jeden zusätzlichen Menschen, der einem bei der Realisierung der Hochzeit helfen soll, fällt natürlich weiterer Organisationsaufwand an. Wo sollen die Helfer essen und ausruhen? Es braucht einen zusätzlichen Raum, Getränke, usw… das bedeutet zusätzliche Kosten. Bei richtigem Einsatz lohnen sich diese aber durchaus.

Wer die vorhandenen Mittel richtig einsetzt, kann mit einer Themenhochzeit ein unvergessliches Erlebnis schaffen. Das Thema sollte dabei immer nur den Hintergrund und niemals den Inhalt des Festes bilden. Für den sind Sie als Gastgeber immer noch selbst verantwortlich.

Helena
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