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Türkische Hochzeit: Rituale und Bräuche

Die türkische Hochzeit hat viele Rituale und Bräuche, die bis heute noch ihren Einsatz finden. Alle Infos über die Hochzeitsbräuche, bekommen Sie in diesem Text.



In der Türkei gilt die Hochzeit als ein sehr großes und wichtiges Fest. Normalerweise wird mindestens 3 Tage lang gefeiert, wobei reichere Menschen sogar mehrere Wochen für die komplette Hochzeitsfeier einplanen. Zu einer Hochzeit werden alle Verwandten und Freunde beider Familien eingeladen, die das Brautpaar reichlich beschenken!

Türkische Hochzeit

Beliebte Geschenke bei der Hochzeit sind vor allem Geld und früher auch Gold. Denn die türkische Hochzeit ist in den meisten Fällen sehr kostspielig. Doch da ein Neubeginn in Form einer Hochzeit Glück und Segen über die Familie bringen soll, macht man sich bei der Planung nicht so viele Gedanken über die finanzielle Lage.

Nach dem die Verlobung samt Verlobungsfeier statt gefunden hat, wird am Abend vor der Trauung nach alter Tradition die Henna-Nacht gefeiert. Dazu werden alle weiblichen Verwandten und Freunde in das Haus der Braut eingeladen, um gemeinsam den Abschied vom Elternhaus zu feiern. Dabei werden die Hände der Braut mit Henna angemalt, da dies das Glück symbolisiert.

Der nächste Morgen beginnt für den Bräutigam mit einer festlichen Rasur, bei der auch viele Freunde und männliche Verwandte anwesend sind. Für diesen Anlass wurden früher spezielle Rasiermesser und Tücher hergestellt, die nach der Hochzeit als Andenken dienten.

Die Braut wird am Morgen mit ihrem weißen Brautkleid und einem rotem Band geschmückt und natürlich einen großen Schleier. Bei der eigentlichen Hochzeitsfeier sind dann alle Verwandten und Freunde anwesend und feiern mit dem Paar den glücksbringenden Neuanfang.

Am Tag nach der Hochzeit werden in manchen Fällen engere Freunde und Verwandte in das neue Haus eingeladen. Dabei gibt es ein traditionelles Essen, zu dem die Suppe aus paca (Rindhaxen) gehört.

Helena